Aktuelles

1. Runde

Ungarn-Austausch 2011

(Autor gelöscht | 29.03.2011)

Garbsen, 29.03.2011 - Seit 2007 führt das Johannes-Kepler-Gymnasium mit dem Szent-László-Gimnázium in Budapest einen Austausch durch. Auch in diesem Jahr findet der Ungarn-Austausch wieder statt.

In der ersten Runde waren die Ungarn die Gastgeber. Bevor wir in Budapest ankamen, mussten wir erst einmal die elfstündige Zugfahrt hinter uns bringen. Nicht nur das frühe Aufstehen war eine Hürde, durch unsere Aufregung kam uns die Zugfahrt auch endlos lange vor.

Am frühen Abend wurden wir dann endlich von unseren Austauschschülern, deren Eltern und Geschwister am Kelleti pályaudvar empfangen.
Zuerst erschien uns Budapest sehr fremd. Möglicherweise lag es auch daran, dass es bereits dunkel war und man so nur sehr wenig von der Umgebung erkennen konnte.

Doch das Umfeld dort ist super schön und idyllisch, wie wir schon am ersten Tag, den wir mit unseren Gastfamilien verbrachten, feststellen konnten. Einige von uns lernten am ersten Vormittag Budapest oder das Dorf, in dem sie diese Woche wohnen würden, besser kennen. Andere waren im Tropicarium – eine Art ungarisches SeaLife.
Am Nachmittag trafen sich einige Schüler mit ihren jeweiligen Austauschpartnern im Aquaworld, dem größten überdachten Wasserpark Europas. Doch das Schwimmen wurde bei all den vielen Wasserrutschen eher zur Nebensache.

Am nächsten Tag wurden wir in der Schule, die unerwartet groß war, empfangen und lernten zunächst den Rest der Gruppe kennen, bevor wir dann den ersten Ausflug in die Budaer Berge machten. Auf dem Weg stellten wir fest, dass die Rolltreppen, die die Verbindung zu den Metro-Haltestellen herstellen, sehr hoch und steil und  mit der großen Rolltreppe am Kröpcke kaum zu vergleichen sind.
Von den Budaer Bergen aus hatte man dann einen faszinierenden Ausblick auf die Stadt.
Abends machten wir eine Schifffahrt auf der Donau und erlebten das wunderschöne Budapest bei Nacht.

Auch der dritte Tag bereitete uns einen atemberaubenden Ausblick vom Burgviertel auf die Stadt. Nach einem Besuch in einem Labyrinth, das vor vielen Jahren einmal aus Kellern unter der Burg entstanden war, trafen wir uns am Nachmittag wieder für Sportaktivitäten in der Schule. Neben einem Sportplatz auf dem Schulhof hat das Gimnazium dort auch eine kleine und eine große Sporthalle. So war auch dieser Tag war wieder recht schnell vorbei.

Für den nächsten Tag stand ein Besuch des Orts Szentendre auf dem Plan. Neben der Erkundigung der kleinen Stadt, die ebenfalls sehr schön und idyllisch ist, lernten wir in einem Workshop, wie Tinte hergestellt wird. Den Rest des Tages hatten wir Freizeit, in der zumindest die Mädchen die Shopping-Zentren genauer erkundeten.

Der letzte Tag war ein Tag in der Schule. Wir erlebten zwei Unterrichtsstunden mit. Bevor die Abschlussparty losging, stellten wir den anderen unsere Präsentationen vor, die wir über die Woche erarbeitet hatten. Von den Leckereien der Woche zu dem besten Programm bis hin zu den witzigsten Momenten der Woche haben wir hier noch einmal das Schönste zusammengefasst und dabei eine Menge gelacht. Den letzten gemeinsamen Tag ließen wir dann alle zusammen mit einem kleinen Grillfest ausklingen.

Doch dann war es leider soweit. Der Abschied stand an und alle von uns waren natürlich sehr traurig, da wir eine sehr schöne Zeit in Ungarn hatten. Nach einem „Sziasztok“  stiegen wir dann alle in den Zug ein, einige sogar mit Tränen,  und nach einer langen Rückreise kamen wir dann endlich wieder, wenn auch auf Umwegen, in unserer Heimat an.

Nun freuen wir uns schon auf den Herbst, wenn wir unsere ungarischen Freunde hier in Garbsen begrüßen können.