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Schüler inszenieren Märchen

Theater-AG feiert Premiere mit dem selbst geschriebenen Stück „Zwischen den Welten“

(Leine-Zeitung Garbsen | 27.01.2012)

Der dunkle Ritter (4. v. l., Okan Baykal) versucht mit List die Krone von Ophelia (r., Antje Hadeler) zu stehlen. Ottilie (v. l., Sarah Brouzi), der fiese Oskar (Nils Timm), der Zeremonienmeister (Luca Haarstrick) & Dienstmädchen Anna (Betül Aticioglu) ..

Garbsen, 27.01.2012 - Gelungene Premiere für ein modernes Märchen: Mit ihrem selbst geschriebenen und in Szene gesetzten Stück „Zwischen den Welten“ haben Sechst- und Siebtklässler aus der Theater-AG des Johannes-Kepler-Gymnasiums (JKG) am Mittwochabend rund 200 Zuschauer in der Aula des Schulzentrums am Planetenring unterhalten.
Für die Pädagoginnen Madeleine Höfinghoff und Lena von Urff war die Aufführung eine Premiere im doppelten Sinne: Sie haben während ihres Referendariats erstmals ein schulisches Theaterprojekt geleitet.

Mehr als ein Jahr lang haben die mehr als 20 Schüler und ihre Lehrerinnen an dem Theaterstück gearbeitet – von den ersten Dialogen über die Choreografie bis hin zur Musik. „Wir haben zuerst Ideen für die Handlung und Figuren gesammelt und dann Masken gestaltet“, berichtete Madeleine Höfinghoff. „Anschließend haben wir die Szenen erarbeitet, Kulissen und Kostüme organisiert und geprobt, geprobt, geprobt.“

Mit viel Spielfreude und großer Ausdruckskraft meisterten die Elf- bis 13-Jährigen die rund 90-minütige Aufführung über den spannenden Kampf um Krone und Gerechtigkeit.

Während im Menschenreich Prinzessin Ophelia (gespielt von Antje Hadeler) nach der Krone ihrer Tante Ottilie (Sarah Brouzi) greift, hegen die dunklen Ritter im Elfenreich einen grausamen Plan: Sie wollen die Kronjuwelen der Katzenkönigin des Elfenreiches und Ophelias in ihre Gewalt bringen, um so zur Weltherrschaft zu gelangen.
„Es ist bemerkenswert, wie deutlich die Kinder sprechen“, lobte JKG-Lehrer Klaus Hickmann, der auch schon viele Stücke auf die Bühne gebracht hat. „Schön, dass die Kinder ein eigenes Stück inszeniert haben und so ihre Kreativität ausleben konnten“, sagte Zuschauer Holger Leister. Am Ende gab es langen Applaus für die Darsteller und ihre Regisseurinnen.

- von Jutta Grätz -