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Europa-Projekt: Austauschfahrt nach Frankreich

Europa-Projekt in Herouville St. Clair: Europäischer Arbeitsmarkt unter der Lupe

(Jan-Phillip Leder | 11.02.2017)

Garbsen, 11.02.2017 - Im diesjährigen Europa-Projekt warfen u. a. auch acht Schülerinnen des 10. Jahrgangs des Johannes-Kepler-Gymnasiums einen genaueren Blick auf die Arbeitsmarkt-Situation in verschiedenen europäischen Ländern. Für die JKGler ging es dieses Jahr vom 13.11-19.11.16 wieder ins französische Herouville-St. Clair in der Nähe von Caen. Hier wurde mit den Austauschpartnern in verschiedenen Workshops gearbeitet. Auch Ausflüge standen auf dem Programm.

Sonntag, 13.11.16 – Anreise

Unsere Reise nach Frankreich begann um 7.15 Uhr, daher waren die meisten von uns sowohl aufgeregt als auch noch ziemlich müde. Die Zugfahrten über Karlsruhe und Paris verbrachten wir recht angenehm, indem wir aßen, lachten oder noch etwas schliefen. Einige von uns lasen auch oder lernten neue Spiele kennen und nur den wenigsten wurde langweilig. Zusätzlich haben wir noch einen Halt in Paris am Bahnhof gemacht, sodass wir uns dort auch einmal umschauen konnten. Allerdings hatten wir dann noch eine Zugfahrt nach Caen vor uns, wo wir dann schließlich gegen 18 Uhr ankamen und von unseren Austauschpartnern herzlich empfangen wurden. Den restlichen Abend verbrachten wir in unseren Gastfamilien und lernten sie erstmal besser kennen.
Von Michelle Hartmann

Montag, 14.11.16

Nach unsere Anreise in Frankreich wurde Montag der erste Tag zum Kennenlernen. Als sowohl die deutschen als auch die französischen Schüler, die beim Projekt teilnehmen, alle zusammengekommen sind, gab es zuerst eine Art von Kennenlern-Zyklus. Jede Person hatte etwa eine Minute Zeit mit allen Austauschpartnern einen Smalltalk zu betreiben, sodass man einen ersten Eindruck bekam.
Danach haben die wir uns an ein kleines Minibuffet in der Klasse begeben und traditionelle Gebäcke und etwas zum Trinken bekommen, da Franzosen keine großen Liebhaber von Frühstücken sind. Diese und viele andere Kennenlernspiele wurden etwa bis 11 Uhr morgens durchgeführt, weil um diese Uhrzeit die Mittagspause beginnt und alle in die Mensa gehen, um dort zu essen. Nach der Mittagspause ist der ganze Kurs in das Rathaus von Herouville St. Clair gegangen und wurde dort vom Bürgermeister mit freundlichen Worten empfangen und über die besondere Zusammenarbeit mit Deutschland in verschieden Projekten informiert. Als letztes haben wir uns alle verabschiedet und wurde von unseren Gastfamilien zu Hause erwartet.
Von Alona Pinaeva



Dienstag, 15.11.16


Am Dienstag haben wir uns von Schulbeginn bis zur Mittagspause den Workshops gewidmet, in denen wir kleine Rollenspiele über die Jugendarbeitslosigkeit in Frankreich erstellt haben. Die Rollenspiele haben wir später mit einer Videokamera aufgezeichnet.
Nach der Mittagspause sind wir in getrennten Gruppen in das „Orange Labs“ gefahren. Dort haben wir uns über die neuen Entwicklungen des Unternehmens und die Möglichkeiten für Jugendliche bei „Orange Labs“ informiert. Danach hatten wir Freizeit und konnten den Rest des Tages in Caen verbringen.
Von Selin Aksu

Mittwoch, 16.11.16

Mittwoch war der Tag der Ausflüge: Nach einem kurzen gemeinsamen Treffen in der Schule ging es dann auch schon los. Ein Bus brachte uns nach Bayeux, einem kleinen, netten Städtchen mit alten Fachwerkhäusern und einer beeindruckenden Kathedrale mitten im Herzen der Stadt.
Gruppenweise haben wir uns Vorträge von verschiedenen Ladenbesitzern angehört, von einer Bücherei über die ausgefallensten handwerklichen Kunstarbeitsgeschäfte bis hinzu vom Tourismus geprägten Museumsberufen war alles dabei.
Was genau alles zu Berufen in der Tourismusbranche gehört, erfuhren wir in dem geschichtsträchtigen Küstendorf Arromanches, wo uns ein Besuch im Tourist-Office diese Arbeit näher brachte. Natürlich durfte ein obligatorisches Gruppenbild am berühmten Landungsstrand nicht fehlen. Zum Schluss ging es noch einmal zurück nach Bayeux für eine Führung durch die Kathedrale.
Von Jessica Berke



Donnerstag, 17.11.16


Am Donnerstag den 18. November 2016 trafen wir uns wie immer um 8:30 Uhr in dem gleichen Klassenraum wie immer.
Alle hatten die Aufgabe die Ergebnisse des vorherigen Tages zu bearbeiten. Da sich jeder Notizen zu den besuchten Shops in Bayeux machen sollte, war genug Material vorhanden um aus jedem Shop eine kleine Präsentation zu gestalten und etwas über die Besitzer des Shops, deren Aufgaben und Ziele zu erzählen. Demnach wurden wir in Gruppen zusammengesetzt um kreative Ideen zu sammeln, um die jeweilige Aufgabe so gut wie möglich zu erfüllen. Mit mehreren Pausen verging die Zeit, sodass alle Gruppenergebnisse bis 18 Uhr fertig gestellt wurden.
Um 18 Uhr dann taten wir das, was unsere Austauschpartner für uns geplant hatten, da der Tag in der Schule schon somit vorbei war. Manche fuhren einfach nach Hause, gingen Shoppen oder mit der ganzen Familie etwas essen.
Von Elisa Caliskan

Freitag, 18.11.16

Am Freitag trafen wir uns um 8.30 in der Schule. Hier begannen nun die letzten Schliffe für unsere Präsentationen. Nebenbei wurde eine Diashow von einigen Schülern zusammengestellt, welche aus Fotos der vergangenen Woche bestanden. Die Arbeit zog sich bis in die Mittagspause, in welcher wir in der Cafeteria aßen. Demzufolge fingen wir an unsere Ergebnisse vorzustellen.
Z. B. Dialoge und Informations-Broschüren wurden von uns Schülern konzipiert. Wobei bemerkbar wurde, dass jeder Schüler gute Arbeit geleistet hatte.
Nach der Vorstellung kam der „National Evening" und somit auch der letzte Abend in Frankreich, wir konnten viel essen, uns über Höhen und Tiefen der letztlich erfolgreichen Woche unterhalten und dazu einen Geburtstag feiern.
Um 20 Uhr beendeten die Lehrer bereits die Feier, womit es für einige noch nicht zu Ende war - kleinere Gruppen sind mit ihren Austauschpartnern noch in die Stadt gefahren um den Abend ganz ausklingen zu lassen und vielleicht noch mehr Kontakte in Frankreich knüpfen zu können.
Von Aleyna Demircan

Samstag, 19.11.16 – Abreise


Nun war unsere Woche des Austausches vorbei und wir mussten uns von unseren Partnern und deren Familie verabschieden, dabei verlor der eine oder andere am Bahnhof dann ein paar Tränen. Doch trotz alledem verbrachten wir alle eine lustige Zugfahrt und freuten uns wieder zu Hause zu sein. Im März freuen wir uns dann auf das zweite gemeinsame Treffen in Garbsen.
Von Michelle Hartmann