Aktuelles

Chemie

- Fachobmann ist Herr Dr. Deseke -

Ziele des Chemieunterrichts

Der Chemieunterricht am Johannes-Kepler-Gymnasium leistet einen fachspezifischen Beitrag zur naturwissenschaftlichen Grundbildung mit dem Ziel, die Schülerinnen und Schüler zu wirksamem und verantwortlichem Handeln auch über die Schule hinaus zu befähigen.

Der Chemieunterricht unterstützt und sichert die Entwicklung fachspezifischer Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern, wie sie für die Sekundarstufe I in den Bildungsstandards und im Kerncurriculum, für die Sekundarstufe II in den Einheitlichen Prüfungsanforderungen und im Kerncurriculum konkretisiert werden.

Im Zentrum des Chemieunterrichts steht das durch Hypothesen und Theorien geleitete Experimentieren. Weitere Schwerpunkte sind die Arbeit mit Modellen und das Unterscheiden von Stoff- und Teilchenebene. Die Schülerinnen und Schüler erlangen so Einblicke in die Prozesse der naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinnung. Um den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung der Wissenschaft Chemie für ihr Leben zu erschließen, werden im Unterricht chemische Fragestellungen in lebensweltlichen Bezügen erkannt und bearbeitet.

Richtlinien

Kompetenzaufbau

Das fachliche Schulcurriculum des Johannes-Kepler-Gymnasiums beschreibt den Kompetenzaufbau in der Sekundarstufe I und II. Es konkretisiert die Vorgaben der Kerncurricula und gibt an, welche inhaltsbezogenen und prozessbezogenen Kompetenzen im jeweiligen Zeitraum erworben werden sollen.

Schuleigenes Fachcurriculum

Unterrichtsinhalte Jahrgänge 5 - 12

Operatoren

Vom Beginn des Chemieunterrichts an, erwerben die Schülerinnen und Schüler Kompetenzen mithilfe von Aufgaben. Die Aufgabenstellungen in Übungs- und Prüfungssituationen werden mit sogenannten Operatoren formuliert. Sie decken alle Anforderungs- und Kompetenzbereiche ab, die in den curricularen Vorgaben genannt werden.

Liste von Operatoren für die Naturwissenschaften

Basiskonzepte

Das zu erwerbende Fachwissen wird durch die Kerncurricula in sogenannten Basiskonzepte strukturiert. Aufgabenstellungen in Übungs- und Prüfungssituationen nehmen z.T. konkret auf diese Basiskonzepte Bezug.

Basiskonzepte gemäß Kerncurriculum Sek II

Fächerübergreifende und fachverbindende Kompetenzen

Die schuleigenen Fachcurricula beschreiben ausdrücklich fächerüber-greifende und fächerverbindende Aspekte des Kompetenzaufbaus. Sie orientieren sich dabei an Hinweisen der Kerncurricula.

Dem Erwerb fächerübergreifender und fächerverbindender Kompetenzen dient auch der naturwissenschaftliche Profilunterricht.

Inhalte des naturwissenschaftlichen Wahlpflichtunterrichts

Anforderungen und Inhalte der Qualifikationsphase


Kurse auf grundlegendem Anforderungsniveau (gA) behandeln grundlegende Fragestellungen, Sachverhalte, Problemkomplexe und Strukturen des Faches. Kurse auf erhöhtem Anforderungsniveau (eA) vertiefen Inhalte, Modelle und Theorien durch zunehmende Komplexität, steigenden Grad der Mathematisierung und stärkere Vernetzung der Basiskonzepte.


Die behandelten Kursthemen und ihre Abfolge sind für alle vierstündigen Kurse über zwei Jahre identisch:

 11.1  
 Reaktionsgeschwindigkeit, Chemisches Gleichgewicht,   
 Protonenübertragungsreaktionen
 11.2 Vielfalt organischer Stoffklassen und Reaktionen
 12.1 Antrieb chemischer Reaktionen, Elektrochemie
 12.2 Makromolekulare Chemie

Eine abweichende Kursthemenreihenfolge gilt für Chemie als Ergänzungsfach vierstündig über ein Jahr:

 11.1  
 Reaktionsgeschwindigkeit, Chemisches Gleichgewicht, Donator-
 Akzeptor-Reaktionen
 11.2 Angewandte organische Chemie

Zentralabitur

Die Aufgabenstellungen im Zentralabitur Chemie prüfen, ob und inwieweit die Kompetenzen erworben wurden, die in der Einheitlichen Prüfungsanforderung und dem Kerncurriculum beschrieben sind.

In der schriftlichen Abiturprüfung auf erhöhtem und grundlegenden Anforderungsniveau wählen die Prüflinge zwischen zwei materialgestützten Aufgabenstellungen. 

Zentralabitur - Unterlagen und Beispielaufgaben

Leistungsfeststellung und Leistungsbewertung

Grundlage der Leistungsfeststellung und Leistungsbewertung sind mündliche und andere fachspezifische sowie schriftliche Leistungen.

 

Die mündlichen und anderen fachspezifischen Leistungen haben ein deutlich höheres Gewicht. Zu ihnen zählen u.a. Beiträge zum Unterrichtsgespräch, mündliche und kurze schriftliche Überprüfungen, Protokolle, das zunehmend eigenständige Planen, Durchführen und Auswerten von Experimenten, Referate, Erarbeitung und Darstellung von Ergebnissen in Partner- oder Gruppenarbeit. Auch freie Leistungsvergleiche wie die teilnahem an Schülerwettbewerben gehören dazu. Für die Beurteilung der mündlichen Beiträge ist nicht nur die Qualität der Beiträge, sondern auch die Qualität maßgeblich.

 

Der Anteil der schriftlichen Leistungen (Klassenarbeiten, Klausuren) an der Gesamtzensur beträgt mindestens ein Drittel.

In den Jahrgängen 5-10 wird pro Halbjahr jeweils eine schriftliche Lernkontrolle durchgeführt. Die Dauer der Lernkontrollen beträgt in der Regel 45min, im 2. Halbjahr von Klasse 10 beträgt sie 90min.

Anzahl und Dauer der Klausuren in der Qualifikationsphase hängen vom gewählten Anforderungsniveau ab, sie sind im erhöhten Anforderungsniveau größer als im grundlegenden.

Die Bewertung der schriftlichen Lernkontrollen ergibt sich aus dem Prozentsatz der erreichten Rohpunkte.

In der Sekundarstufe I gilt in der Regel der folgende Zusammenhang:

ab Prozent

90

75

60

45

20

0

Note

1

2

3

4

5

6

 

In der Sekundarstufe II lautet der Bewertungsmaßstab wie folgt:

ab Prozent

95

90

85

80

75

70

65

60

55

50

45

40

33

27

20

00

Punkte

15

14

13

12

11

10

09

08

07

06

05

04

03

02

01

00

 

Siehe auch die tabellarische Zusammenstellung am Seitenende.

Lehrwerke

Eingeführt sind die Lehrwerke Chemie heute SI und SII des Schroedel-Verlags, Braunschweig. Sie werden in der jeweils neuesten Bearbeitung und der für Niedersachsen gültigen Ausgabe verwendet. In der Sekundarstufe II tritt als Formelsammlung Das große Tafelwerk des Cornelsen-Verlags, Berlin hinzu.

Unterrichtsräume und Sammlung

Das JKG verfügt über eine gut ausgestatte Sammlung und zeitgemäße Unterrichtsräume, die das Experimentieren fördern und den Einsatz neuer Medien ermöglichen.

Projekte

Im Rahmen des naturwissenschaftlichen Wahlpflichtunterrichts werden regelmäßig interessante Projekte verwirklicht. Und auch zu besonderen Anlässen ist das Fach Chemie präsent, z.B. am Tag der offenen Tür, wo die Besucher Gelegenheit erhalten, unter Anleitung einfache aber spannende Experimente selbst auszuprobieren. Oder beim 40jährigen Schuljubiläum, zu dem Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase spektakuläre Experimente vorführten, eingebettet in die Handlung eines selbst inszenierten Einakters: „Zum feurigen Chemiker“.

Weiterhin gibt es die Möglichkeit, am Projekt „Gymnasiasten unterrichten Grundschüler“ (GuG) teilzunehmen. Im Rahmen dieses Projektes machen sich die Gymnasiasten zunächst im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft mit den Unterrichtsinhalten vertraut. Anschließend kommen Klassen aus verschiedenen Garbsener Grundschulen zum JKG, wo die Grundschüler in kleinen Gruppen einfache, altersgemäße Experimente durchführen und auswerten. Dabei werden sie von den Schülerinnen und Schülern des JKG betreut und angeleitet.

Durch dieses Projekt, das bei den Grundschülern Interesse für die Naturwissenschaften wecken soll, werden bei den Gymnasiasten durch die Lehrtätigkeit soziale und kommunikative Kompetenzen stark gefördert. 

Exkursionen

Exkursionen zu außerschulischen Lernorten sind fester Bestandteil des Chemieunterrichts. Einige Beispiele:

  • Gemeinschaftskraftwerk, Stöcken

  • Firma Honeywell, Seelze

  • Klärwerk Herrenhausen

  • Besucherbergwerk, Barsinghausen

  • Phaeno, Wolfsburg

  • Schülerlabor XLab, Göttingen

Wettbewerbe

Schülerwettbewerbe richten sich an leistungsbereite und leistungsfähige Schülerinnen und Schüler, die Freude am Lösen kniffliger Fragestellungen und am Erforschen unbekannter Zusammenhänge haben. Am Johannes-Kepler-Gymnasium werden die Schülerinnen und Schüler regelmäßig zur Teilnahme an anspruchsvollen naturwissenschaftlichen Schülerwettbewerben ermutigt und in begleitenden Arbeits-gemeinschaften wirksam unterstützt.

Links zu Schülerwettbewerben mit dem Schwerpunkt Chemie

Links

Kriterien der Leistungsbewertung

Mitarbeit im Unterricht
Schriftliche Leistungen/
Gewichtung
  • Beiträge zum Unterrichtsgespräch
  • mündliche Überprüfungen
  • zeitnahe kurze schriftliche Überprüfungen
  • Unterrichtsdokumentationen (Protokoll u.a.)
  • Anwenden fachspezifischer Methoden und Arbeitsweisen
  • Erheben relevanter Daten
  • Präsentationen
  • Ergebnisse von Partner- und Gruppenarbeit
  • freie Leistungsvergleiche (Wettbewerbe u.a.)
  • Verwendung der Fachsprache
Klassenarbeiten/ Klausuren


Mitarbeit im Unterricht : 60%
schriftliche Leistungen: 40%

Hinweis: Eine rein rechnerische Ermittlung der Note ist nicht zulässig. Die Bewertung der Gesamtleistung eines Schülers/ einer Schülerin liegt in der pädagogischen Verantwortung der Lehrkraft