Aktuelles

 
Schulprogramm

beschlossen auf der Gesamtkonferenz vom 09. 12. 2009
und der Schulvorstandssitzung vom 28. 01. 2010
- Aktualisierte Texversion vom 9.4.2013 -


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Aktualisierter Text vom 9.4.2013
Das illustrierte Schulprogramm als PDF-Datei (9.12.2009)
Das Schulprogramm folgt dem Leitbild:
(Durch Anklicken der (x) gelangen Sie zu ergänzenden Texten in der Ursprungsversion)
 
Leitbild

1. Wir fördern den Erwerb von Können, Wissen und Werten als Grundlage eines selbstbestimmten Lebens. (x)

2. Wir fördern ein aktives, selbstständiges und kooperatives Lernen. (x)

3. Jeder Einzelne ist verantwortlich für das Gelingen von Unterricht, Projekten, Veranstaltungen und Fahrten. (x)

4. Wir fördern einen ehrlichen, wertschätzenden und toleranten Umgang miteinander. (x)

5. Wir legen Wert auf Gesprächsbereitschaft und offene Kommunikation. (x)



1. Leitsatz:

Wir fördern den Erwerb von Können, Wissen und Werten als Grundlage eines selbstbestimmten Lebens. 

Im Mittelpunkt der Schule steht der Unterricht, der den Schülerinnen und Schülern eine entscheidende Grundlage für ihre personalen, fachlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen bietet. Das Lernen findet aber auch an außerschulischen Lernorten, in Projekten und Arbeitsgemeinschaften statt. 
 

Guter Unterricht

Aufgabe der Lehrkräfte ist es, guten Unterricht zu erteilen. 

  • Regelmäßige Evaluationsverfahren zeigen, dass sich die Unterrichtsgestaltung zunehmend an wesentlichen Kriterien guten Unterrichts, wie u.a. Selbstständigkeit des Lernens, Differenzierung im Unterricht, Methodenwechsel, Erwerb fachlicher Kompetenzen orientiert.
  • In der  SEIS-Befragung 2009 wird herausgestellt, dass zahlreiche Eltern, Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer der Meinung sind, dass nahezu alle personalen, methodischen sowie  - mit leichten Abstrichen – auch die fachlichen Kompetenzen im Unterricht erlernt werden. 
  • Die meisten Fachgruppen haben auf der Basis der Kerncurricula bereits schulinterne Lehrpläne erstellt. 
Unterrichtsschwerpunkte

Die Schüler können in ihrer Schullaufbahn verschiedene unterrichtliche Schwerpunkte wählen:

  • Im 6. Jahrgang wählen sie ihre zweite Pflichtfremdsprache (Latein oder Französisch).
  • Im 7. Jahrgang wählen sie ein zweistündiges Wahlpflichtfach. Dabei entscheiden sie sich zwischen einem musischen, bilingualen, gesellschaftswissenschaftlichen, naturwissen-schaftlichen oder einem sportlichen Angebot.
  • Für die beiden Jahrgänge der Qualifikationsphase bietet das JKG fünf Schwerpunkte an: einen sprachlichen, künstlerischen, gesellschafts-wissenschaftlichen, naturwissenschaftlichen und einen sportlichen Schwerpunkt.
Vertretungsunterricht

Wenn in den Jg. 5 – 9 Unterricht vertreten wird, wird in der Regel Fachunterricht erteilt. Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer sorgen in vorhersehbaren Fällen für Aufgaben, die die Schülerinnen und Schüler in den Vertretungsstunden bearbeiten. Dazu haben die Fachgruppen für alle Fächer und Jahrgänge Vorschläge für Vertretungsunterricht erstellt, die in Ordnern im Lehrerzimmer abgeheftet sind und von den Vertretungslehrerinnen und -lehrer genutzt werden. 
 

Unterricht an außerschulischen Lernorten (Museen, Landtag, Betriebsbesichtigungen etc.)

In vielen Fächern, insbesondere in den naturwissenschaftlichen, gesellschafts-wissenschaftlichen sowie in den musisch-künstlerischen, spielt der Unterricht an außerschulischen Lernorten eine wichtige Rolle. Hier lernen die Schüler den Praxisbezug der Fächer kennen.
 

Arbeitsgemeinschaften

Auch in den Arbeitsgemeinschaften steht der Praxisbezug im Vordergrund. Hier wird mit Kopf, Herz und Hand gelernt. Die Schüler können Arbeitsgemeinschaften aus dem Ganztagsangebot der Schule auswählen: 

  • Musik: Orchester (Frau Stoll), Bläser – AG (Frau Klüppel), Streicher-AG (Frau Stoll), Chor (Frau Wiese)
  • Theater:englisches Theater (Herr Hickmann), Theater-AG (Frau Hellwig)
  • Sport:: u. a. Fußball, Handball (Fachobmann: Herr Marchio)
  • Neue Medien: Computer (Herr Modrow)
  • Spanisch-AG (Frau Hellwig)
  • Schülerzeitung (Herr Kügler)
  • Jahrbuch (Herr Hickmann)
  • Volksbühne (Herr Langnickel)
Wettbewerbe und Sprachdiplome

Wettbewerbe und die Teilnahme an außerschulischen Prüfungen stellen eine besondere Herausforderung dar und sollen die Schülerinnen und Schüler motivieren, sich mit einem Fachgebiet oder einer Sprache intensiver zu beschäftigen. 

Zurzeit machen Schülerinnen und Schüler u. a. bei folgenden Wettbewerben mit:

  • Vorlesewettbewerb in Deutsch (Herr Langnickel) und Teilnahme am Vorlesewettbewerb Fremdsprachen der Stadt Garbsen (Frau Millhahn, Herr Keßling)
  • Bundeswettbewerb Fremdsprachen (Frau Seidel)
  • Schülerwettbewerb „Alte Sprachen 2009/2010“ (Frau Klinkmüller)
  • Mathematikwettbewerb Känguru (Herr Boeck)
  • Mathematik-Olympiade (Herr Witt)
  • Jugend trainiert für Olympia (Herr Marchio)
  • Geographie – Wissen! (Frau Bartel-Tretow)
  • Wettbewerb Geochoaching@School 2009 (Frau de la Haye, Herr Witt)
  • Chemie-Olympiade (Herr Dr. Deseke)


Zurzeit nehmen Schüler an folgenden außerschulischen Sprachprüfungen teil:

  • DELF - französische Sprachprüfung (Herr Dr. Deseke) 
  • Cambridge Certificate (Frau Blanckertz)
Internationale Begegnungen

Internationale Begegnungen ermöglichen Schülerinnen und Schüler ein interkulturelles Lernen, das die europäische und internationale Dimension in den Mittelpunkt rückt. Mit den verschiedenen Aktivitäten fühlen wir uns der vom Kulturministerium vergebenen Bezeichnung „Europaschule“ verpflichtet. 

Zurzeit haben wir folgende internationale Begegnungen: 

  • Austausch mit Frankreich (8./9. Jg., Frau Hellwig)
  • Austausch mit Finnland ( 9./10. Jg., Frau de la Haye)
  • Austausch mit Ungarn (9./10. Jg., Frau Hartmann-Kohnen)
  • Austausch mit den USA (9.-11. Jg., Frau Detmers)
  • Comenius-Projekt (10. Jg., Frau Tappe)
  • Tansania-AG (Frau Schrag)
Studien- und Berufswahlvorbereitung

Die Studien- und Berufswahlvorbereitung (Frau Tappe) ist fester Bestandteil für die Jahrgänge 10 – 12. Hier erhalten die Schülerinnen und Schüler Kenntnisse über Studiengänge und die Berufswelt:

  • Betriebspraktikum (10. Jg.)
  • Bewerbungstraining durch außerschulische Partner (10. Jg.)
  • Informationsveranstaltungen zu Studiengängen und Berufsfeldern (11./12. Jg.)
Werteerziehung

Eine Werteerziehung findet grundsätzlich in allen Unterrichtsfächern, Projekten, Arbeitsgemeinschaften statt. Das soziale Lernen in den Verfügungsstunden sowie die Fächer Politik-Wirtschaft, Geschichte, Philosophie, Religion und Werte und Normen haben bei der Wertevermittlung jedoch einen besonderen Anteil. 
Wir haben in diesem Zusammenhang im Schuljahr 08/09 folgende Projekte durchgeführt:

  • „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (Herr Kügler, Frau de la Haye)
  • das Eine-Welt-Projekt (Frau Hartmann-Kohnen, Frau Kalucza)
  • Juniorwahl (Herr Kügler)
  • Suchtpräventionstage: Mediensucht, Gewalt, Rauchen, Alkohol (Frau Wessel)
  • AG Streitschlichter (Frau Walte)
  • Ökumenischer Gottesdienst (Frau Hartmann-Kohnen)
Vorhaben

Vorhaben: „Was ist guter Unterricht“

Wir werden uns mit der Frage Was ist guter Unterricht? intensiv auseinandersetzen, insbesondere im Hinblick auf die zu erwerbenden Kompetenzen, und uns auf Kriterien einigen, die die Lehrkräfte im Unterricht umsetzen.


Vorhaben: Fortbildungskonzept

Die SEIS-Befragung 2009 hat ergeben, dass wir noch kein verbindliches Fortbildungskonzept haben. Deshalb werden wir ein Fortbildungskonzept erarbeiten.


Vorhaben: Schullaufbahnberatung 

Bei den Antworten anlässlich der SEIS-Befragung hat sich herausgestellt, dass  Schülerinnen und Schüler noch zu wenig sich der Möglichkeiten der Schullaufbahnberatung an der Schule bewusst sind. Wir denken darüber nach, wie hier ein Prozess des Umdenkens erfolgen kann.


Vorhaben: Umwelt und Gesundheit

Für die Bereiche Umwelt und Gesundheit haben wir noch kein umfassendes Konzept. Deshalb werden wir für diese Themenbereiche unsere Vorstellungen weiterentwickeln.


Vorhaben: Förderkonzept

Es existiert bereits ein Förderkonzept, das in Teilen überarbeitet werden muss. 
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2. Leitsatz: 

Wir fördern ein aktives, selbständiges und kooperatives Lernen

Das im Leitsatz formulierte Ziel wird durch mehrere Maßnahmen unterstützt, die schon umgesetzt wurden oder im Schuljahr 2009/2010 starten. Zu beachten ist, dass die Förderung selbstbestimmter Lernformen der Schülerinnen und Schüler sich im Rahmen der curricularen Vorgaben bewegt.
 

Doppelstundenmodell 

Im Schuljahr 2009/10 wird der Unterricht grundsätzlich in Doppelstunden erteilt. Von der neuen Zeiteinteilung erwarten wir uns unter anderem, dass mehr freie Unterrichtsformen durchgeführt werden, die insgesamt die Ziele des Leitsatzes stützen, wie z.B. verschiedene Formen der Gruppenarbeit, Wochenplanarbeit. Zur Evaluation (Überprüfung der Ergebnisse) des neuen Stundenmodells werden zwei Fragebogenaktionen durchgeführt.
 

Methodenkonzept

Alle Schülerinnen und Schüler lernen einen verbindlichen Katalog an Arbeitsmethoden kennen, wie z.B. die Suche und Verarbeitung von Informationen, Präsentationen erstellen. Sie üben diese Methoden in verschiedenen Fächern verbindlich ein, so dass die Methoden dann von den Schülern selbständig und verlässlich in allen Fächern verwendet werden können.
[geplanter LINK – Methodenkonzept]
 

Medienerziehung

Der Umgang mit den modernen Medien erfordert Kenntnisse über die Möglichkeiten der Informationsbeschaffung, der Gestaltung von Medien und deren Nutzen für den eigenen Lernprozess. Darüber hinaus sollen die Schülerinnen und Schüler die gesellschaftlichen Auswirkungen aller Medienformen kennen und beurteilen lernen. Die Schülerinnen und Schüler sollen sich in der Medienvielfalt sicher bewegen und Inhalte einer kritischen Prüfung unterziehen können.
[geplanter LINK – Medienkonzept]

Im Rahmen der Präventionstage (Frau Wessel) wird der private Umgang der Schülerinnen und Schüler mit dem PC und dem Handy thematisiert, wobei die Schwerpunkte auf den Bereichen Suchtgefahr, Beachtung von Persönlichkeitsrechten, z.B. bei Mobbing in Chatrooms und dem Schutz des geistigen Eigentums liegen. Im Schuljahr 2009/2010 wird dieses Projekt in den 6. Klassen durchgeführt.
 

Projekttage erfolgen anlassbezogen.

Beispiele sind das Europa-Projekt der 10. Klassen oder verschiedene Einzelprojekte im Politikunterricht, wie die Juniorwahl und das Planspiel Polis.
2008 fanden Projekttage zu Johannes Kepler und zur 40jährigen Geschichte der Schule statt, und  2009 wurden Projekttage aus Anlass des 20. Jahrestages des Mauerfalls durchgeführt.
 

Schüler übernehmen Teilverantwortung für die Gemeinschaft 

Gruppen von Schülerinnen und Schülern ermöglichen durch ihre Arbeit in Pausen oder Freizeiten Angebote und Veranstaltungen, dazu zählen der Fahrradkellerdienst, der Thekendienst im Freizeitbereich, die Mäusebetreuung in der Biologie, die Vorbereitung eines Wandertages der gesamten Schulgemeinschaft und die Veranstaltungs-Technik-AG, die bei Schulveranstaltungen für Bild  und Ton  sorgt.

Die Schülervertretung, die aus Schülerinnen und Schülern aus verschiedenen Jahrgängen besteht, vertritt die Meinungen, Interessen und Anliegen der Schülerschaft gegenüber Lehrkräften, Konferenzen, dem Schulvorstand und Schulleiter. Sie organisiert in eigener Verantwortung Veranstaltungen, wie z. B. Sportfeste und Discos für Mitschülerinnen und Mitschüler.
 
 

Vorhaben: Zusammenarbeit mit den Grundschulen

Wir wollen die Zusammenarbeit mit den Grundschulen verbessern durch die gemeinsame Entwicklung von Plänen zu den Methodenkenntnissen der Schülerinnen und Schüler.

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3. Leitsatz

Jeder Einzelne ist verantwortlich für das Gelingen von Unterricht, Projekten, Veranstaltungen und Fahrten.

Einübung in Demokratie lebt von der Möglichkeit der Partizipation aller. Dabei ist es uns wichtig, dass alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule nicht nur ermutigt, sondern auch verpflichtet werden, in ihren Belangen eine aktive Rolle zu übernehmen. 
Wir möchten auch der gesellschaftlichen Tendenz zur rein konsumierenden Teilnahme an Veranstaltungen entgegenwirken und darauf achten, dass Unterricht, Fahrten und Feste als Gemeinschaftsunternehmen verstanden werden.
Wir legen Wert darauf, dass die unterschiedlichen Beiträge für die Schulgemeinschaft nicht nur hingenommen, sondern in deutlicher Form öffentlich gewürdigt werden.
 

Schulregeln 

Die Schulregeln [geplanter Link]  wurden gemeinsam von Schülerschaft, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer erarbeitet und werden von allen akzeptiert und verantwortet. Sie betonen vor allem die Verhaltensformen, die geregelten Unterricht ermöglichen, und dienen  als Grundlage eines respektvollen Umgangs miteinander  und auch mit unserer Einrichtung.
Jedes Gremium bzw. jede Klassengemeinschaft kann diese Regeln weiterentwickeln und Anregungen für neue Festlegungen geben. 
 

Mitarbeit in Gremien

Alle an der Schule vertretenen Gruppen arbeiten verantwortlich in unterschiedlichen Gremien mit. Die Mitglieder dieser Vertretungen sind jederzeit bereit, sowohl Auskunft zu geben über den Stand von Beratungen und Diskussionen (sofern öffentlich), als auch Hinweise und Ratschläge für die Arbeit der Gruppe entgegenzunehmen. Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer können die unten genannten Personen  als Ansprechpartner für ihre Interessen in Anspruch nehmen:

Schulfahrten

Während ihrer Schullaufbahn nehmen die Schülerinnen und Schüler an verschiedenen Fahrten teil, an deren Organisation sie in stets zunehmender  Weise beteiligt werden.

  • Klassenfahrten in Kl. 6 und 8  (z. T. mit sozialpädagogischer Organisation/Betreuung)
  • Studienfahrt in Kl. 12, deren Ablauf und Programm im Unterricht inhaltlich vorbereitet werden.
  • Austauschfahrten (freiwillig) in Kl. 9 und 10, deren Programm sie mitgestalten, organisieren und verantworten. Austausche bestehen mit den USA, Finnland, Frankreich und Ungarn.
Für die  Austauschfahrten einigen sich Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer auf einen Verhaltenskodex, der Voraussetzung für einen gelungenen Aufenthalt im Gastland bzw. bei einem Gastschüler/ einer Gastschülerin ist, und verpflichten sich auf eine konstruktive Mitwirkung an Organisation und Programm. 
 

Schulveranstaltungen

Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und auch Eltern gestalten gemeinsam Konzerte, Feste, Schulgottesdienste, Sportfeste, den Tag der offenen Tür.  Eigene Beiträge beizusteuern stärkt nicht nur das Verantwortungsgefühl, sondern hebt auch die Freude am gemeinsam erzielten Ergebnis. Zudem stärkt dies die Selbstdisziplin des Einzelnen. Die Leistungen Einzelner werden dabei der Schulgemeinde bekannt gemacht.
 

Vorhaben: Verbesserung der räumlichen Gestaltung

Verantwortungsbewusstsein ist auch ablesbar am Zustand eines Gebäudes oder Raumes.  Die Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer können durch die Verantwortung für Ordnung und Sauberkeit in ihrem Klassenraum zu einer positiven Grundstimmung beitragen, aber auch ihre kreative Phantasie für neue Gestaltungsmöglichkeiten einbringen.
Dies ist ein Punkt, dem wir  in nächster Zeit mehr Beachtung schenken wollen.
 

Vorhaben: Umwelterziehung

Umwelterziehung  geschieht an unserer Schule als Bestandteil der einzelnen Fächer wie Politik-Wirtschaft, Biologie, Chemie, Geographie, Religion/WeNo. Eine systematische Umwelterziehung, die auf geändertes Verhalten zielt, soll in nächster Zeit entwickelt werden, und zwar bei Fragen wie gesunder Ernährung (Pausensnacks), Energiesparen in der Schule/Klasse, Müllvermeidung, Mülltrennung etc.

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4. Leitsatz

Wir fördern einen ehrlichen, wertschätzenden und toleranten Umgang miteinander. 

Es ist uns wichtig, dass sich jede/r als gleichberechtigten Teil unserer Schulgemeinschaft ansieht, jeder/m anderen offen begegnet und deren/dessen Stärken und Schwächen respektiert. 
 

Respektvoller Umgang

Die Qualität der Gremienarbeit spiegelt den respektvollen Umgang miteinander wider. Wir unterstützen dies durch verbindliche Schulregeln. Zudem hat die SEIS-Umfrage bestätigt, dass wir ein gutes Miteinander von Schülerinnen und Schülern verschiedener Kulturen haben.
 

Stärkung der Persönlichkeit unserer Schülerinnen und Schüler

An unserer Schule versuchen wir durch gezielte Maßnahmen die Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler zu stärken. Dabei geht es um die Bewältigung von schwierigen persönlichen Situationen,  insbesondere um den richtigen Umgang mit und in Konflikten.  In der SEIS-Umfrage wurde die Arbeit der Sozialpädagoginnen, die z.B. in den Pausen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, sehr positiv hervorgehoben. 
Weitere Mittel sind:

  • ein Beratungskonzept des Beratungslehrers und der Sozialpädagoginnen   [geplanter LINK – Beratungskonzept]
  • Klassenprojekte wie "Klasse Klasse", die im 7.Jahrgang durchgeführt werden und in denen das soziale Lernen und die Förderung der Klassengemeinschaft im Vordergrund stehen,
  • Seminare zur Konfliktregelung, in denen besondere Probleme einer Klasse aufgearbeitet werden,
  • Konfliktlotsen, die in regelmäßig stattfindenden Seminaren zu "Streitschlichtern" ausgebildet werden, 


Unterstützung von Schülerinnen und Schülern

Schülerinnen und Schüler, die neu an der Schule sind, brauchen besondere Unterstützung. Als feste Einrichtung gibt es deshalb: 

  • Klassenpaten für die 5.Klassen, die die jüngeren Schülerinnen und Schüler in ihrem ersten Schuljahr begleiten, indem sie z.B. an Projekten, Ausflügen und Festen der Klasse beteiligt sind.
  • Unterstützung der Schülerinnen und Schüler, die im 10. Jg. von anderen Schulen kommen 


Suchtprävention

In den folgenden Jahrgängen werden jeweils ein oder zwei Projekttage zu folgenden Themen durchgeführt:

  • Klasse 6: Chancen und Risiken - Internet  (Schüler-VZ),  Handy, Computerspiele
  • Klasse 7: Gesunde Ernährung - Fehlernährung und deren Folgen (Übergewicht/ Magersucht)
  • Klasse 8: Prävention: Rauchen
  • Klasse 9: Prävention: Alkohol
AnsprechpartnerInnen sind Frau Wessel (Suchtprävention), Herr Keßling (Beratungslehrer),  Frau Walte und Frau Halldorsdottir (Sozialpädagoginnen)
 

Würdigung besonderer Schülerleistungen

Am Ende des Schuljahres werden besondere Schülerleistungen herausgehoben.  Zukünftig wird dies durch Veröffentlichung auf der Homepage ergänzt. Darüber hinaus findet jährlich – in Zusammenarbeit mit dem Rotary-Club Garbsen-Wunstorf  –  eine Auszeichnung der besten Facharbeiten statt.
 

Vorhaben: Lobkultur

Um insbesondere das Selbstvertrauen unserer Schülerinnen und Schüler zu stärken, arbeiten wir an einer Kultur des "Lobens", die  – über besondere Leistungen hinaus – auch im Schulalltag positives Verhalten hervorheben und verstärken soll.
 

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5. Leitsatz

Wir legen Wert auf Gesprächsbereitschaft und offene Kommunikation.

Wir legen sehr viel Wert darauf, dass alle am Schulleben Beteiligten regelmäßig miteinander ins Gespräch kommen, sich über die laufende Arbeit und neue Ideen informieren und austauschen, Fragen stellen, Kritik üben, Verbesserungsvorschläge einbringen sowie sich gegenseitig unterstützen. 
Dass es uns schon recht gut gelingt, zeigen folgende Einrichtungen:
 

Kommunikation innerhalb der Schule

  • ein "Montagsinfo" für das Kollegium und die Sozialpädagoginnen am Montag in der 1. großen Pause im Lehrerzimmer
  • regelmäßige Gespräche zwischen dem Personalrat und Herrn Schwandt
  • regelmäßige Gespräche zwischen den Sozialpädagoginnen Frau Walte und Frau Halldorsdottir, dem Beratungslehrer Herrn Keßling und Herrn Schwandt
  • für die Schüler/innen regelmäßige Gespräche zwischen Herrn Schwandt und der SV
  • für die Eltern regelmäßige Gespräche zwischen Vertretern des Schulelternrates und Herrn Schwandt sowie einen regelmäßigen Elternbrief (der auch auf der Homepage einzusehen ist)
  • pädagogische Dienstbesprechungen für jede Klasse einmal im Schuljahr,
  • Elternsprechtage für jede Klassenstufe einmal im Schuljahr
  • bei Bedarf Einzelgespräche nach Vereinbarung
  • Teilnahme eines Mitglieds des Personalrates sowie der Schulleitung an Elternratssitzungen


Arbeit mit ausländischen Eltern

  • regelmäßige Wahl eines/r Elternvertreters/in und Stellvertreters/in der ausländischen Eltern für den Schulelternrat
  • zusätzliche Informationen für Eltern des 5.Jahrgang, z.B. auf Elternabenden, in der jeweiligen Muttersprache
  • Einbringen der kulturellen Vielfalt unserer Schülerinnen und Schüler bei Schulaktivitäten, z.B. Unterrichtsprojekten oder Schulfesten,
  • Ansprechpartnerinnen: Frau Bartel-Tretow, Frau Halldorsdottir 


Kommunikation innerhalb des Schulzentrums

  •  alle zwei Wochen treffen sich die Schulleiter des Schulzentrums I,
  • alle zwei Wochen Treffen der Sozialpädagogen des Schulzentrums I.


Kommunikation innerhalb der Stadt Garbsen

  • regelmäßige Sitzungen der Garbsener Schulleiter,
  • eine Kooperation mit dem Geschwister-Scholl-Gymnasium und  der IGS Garbsen in der Qualifikationsphase für einzelne Fächer sowie im Comeniusprojekt
  • eine Zusammenarbeit mit den Garbsener Grundschulen beim Übergang der Schüler/innen in den 5. Jahrgang des Gymnasiums,
  • Arbeitskreis der Elternvertreter der weiterführenden Schulen.
  • eine Kooperation zwischen der Jugendpflege (besonders des Freizeitheims Planetenring) und dem Schulzentrum I (besonders den Sozialpädagoginnen)


 Kommunikation mit der Öffentlichkeit

  •  Tag der offenen Tür
  •  Pressearbeit
  •  Homepage: www.jkg-garbsen.de
Die Öffentlichkeitsarbeit sowie die Beteiligung der Eltern am Schulleben wurden in der SEIS-Umfrage positiv hervorgehoben.
 

Transparenz in der Leistungsmessung/ Rückmeldung über den aktuellen Leistungsstand

  • Übersicht über die Bewertungskriterien in den einzelnen Fächern 
  • regelmäßige Rückmeldung (mindestens zweimal im Halbjahr) über den aktuellen Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler
 Die Transparenz der Leistungsbewertung wurde in der SEIS-Umfrage positiv hervorgehoben.
 

Vorhaben  in der Raumgestaltung

Kommunikation gelingt besonders gut in einer ansprechenden Umgebung. Daran wollen wir in den nächsten Jahren arbeiten: Als erster Schritt ist ein neuer Konferenzraum entstanden. In naher Zukunft sollen der Eingangsbereich sowie die Pausenhalle und auch das Lehrerzimmer umgestaltet werden und mehr Raum und Atmosphäre für ein lebendiges Miteinander bieten. Darüber hinaus wollen wir die Gestaltung und v. a. die Ausstattung der Klassen- und Unterrichtsräume verbessern, um alle Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung bestmöglich nutzen zu können. 
 

Vorhaben zur Verbesserung der Kommunikation

Wir suchen nach Wegen - auch über neue Medien - wie die innerschulische Kommunikation, insbesondere der Informationsaustausch, verbessert werden kann.

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Vorhaben (zusammengefasst) 

Vorhaben zur Verbesserung der Unterrichtsqualität
 

  • Wir werden uns mit der Frage Was ist guter Unterricht? intensiv  auseinandersetzen, insbesondere im Hinblick auf die zu erwerbenden Kompetenzen, und uns auf Kriterien einigen, die die Lehrkräfte im Unterricht umsetzen.
  • Die SEIS-Befragung 2009 hat ergeben, dass wir noch kein verbindliches Fortbildungskonzept haben. Deshalb werden wir ein Fortbildungskonzept erarbeiten. 
  • Es existiert bereits ein Förder- und Forderkonzept, das umgesetzt werden muss. 


Vorhaben zur Gesundheits- und Umwelterziehung

  • Eine systematische Gesundheits- und Umwelterziehung, die auf geändertes Verhalten zielt, soll in nächster Zeit entwickelt werden, und zwar bei Fragen wie  Stressbewältigung, gesunder Ernährung (Pausensnacks), Energiesparen in der Schule/Klasse, Müllvermeidung, Mülltrennung etc.


Vorhaben zur Verbesserung der Kommunikation

  • Wir suchen nach Wegen - auch über neue Medien -, wie die innerschulische Kommunikation , insbesondere der Informationsaustausch, verbessert werden kann.
  • Bei den Antworten anlässlich der SEIS-Befragung hat sich herausgestellt, dass  Schülerinnen und Schüler noch zu wenig sich der Möglichkeiten der Schullaufbahnberatung an der Schule bewusst sind. Wir denken darüber nach, wie hier ein Umdenkungsprozess erfolgen kann.
  • Wir wollen die Zusammenarbeit mit den Grundschulen verbessern durch die gemeinsame Entwicklung von Plänen zu den Methodenkenntnissen der Schüler. 


Vorhaben  zur Verbesserung der Raumgestaltung

  • In naher Zukunft sollen der Eingangsbereich sowie die Pausenhalle und auch das Lehrerzimmer umgestaltet werden und mehr Raum und Atmosphäre für ein lebendiges Miteinander bieten.
  • Darüber hinaus wollen wir die Gestaltung und v.a. die Ausstattung der Klassen- und Unterrichtsräume verbessern, um den Schüler/innen - wie in der SEIS-Umfrage gewünscht-   Möglichkeiten der Unterrichtsgestaltung vor Augen zu führen.
  • Die Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer können durch die Verantwortung für Ordnung  und Sauberkeit in ihrem Klassenraum zu einer positiven Grundstimmung beitragen, aber auch ihre kreative Phantasie für neue Gestaltungsmöglichkeiten einbringen.


Vorhaben zur Verbesserung des Umgangs miteinander
 

  • Um insbesondere das Selbstvertrauen unserer Schülerinnen und Schüler zu stärken, arbeiten wir an einer Kultur des "Lobens", die - über besondere Leistungen hinaus - auch im Schulalltag positives Verhalten hervorheben und verstärken soll.
  • Wie suchen nach Wegen, wie wir gegenseitigen Respekt, Anerkennung und Wertschätzung und soziale Verantwortung in der Schule verbessern können.


Konkretisierung der Maßnahmen

K = kurzfristig (bis Ende 1. Hj. 2010/11)
M = mittelfristig (bis Ende 2. Hj. 2011/12)
 
Vorhaben Ausführung Termin verantwortlich Team
Informationsaustausch/ Kommunikation Internetauftritt verbessern K Herr Schwandt  extern
Umgestaltung Eingang und Pausenhalle K Frau Klüppel E/L/S
Ausstattung Klassenräume K Herr Hickmann
„Was ist guter Unterricht?“ K/M Herr Schwandt Steuergruppe
Lobkultur entwickeln K/M Arbeitsgruppe
Respekt, Anerkennung,  Wertschätzung und soziale Verantwortung verbessern M Arbeitsgruppe
Schullaufbahnberatung M
Zusammenarbeit mit Grundschulen in Bezug auf Methoden M Frau Kalucza
Verantwortung für Ordnung/ Sauberkeit stärken K Arbeitsgruppe
Umsetzung des Förder- und Forderkonzeptes K Frau von der Ohe/ Frau Klüppel
Fortbildungskonzept M/L Herr Hagen
Systematische Umwelt- & Gesundheitserziehung L