Aktuelles

Europaprojekt 2012/2013 - Garbsen, März 2013

Wir sind alle Europäer

 

 

 

 

Diese Woche hatte es in sich: Vom 11. bis zum 15. März 2013 feierten die Garbsener Schulen IGS, GSG und JKG mit ihren europäischen Partnerschulen das 20jährige Bestehen der multilateralen Schulpartnerschaft (Die Presse berichtete) und zeitgleich wurde an den drei Schulen eine Projektwoche zum Thema „National Landmarks – European Identity“ durchgeführt, an der rund einhundert Schülerinnen und Schüler teilnahmen. Nachdem im November 2012 die deutschen Schülerinnen und Schüler zu Gast am Lycée Salvador Allende in Hérouville-Saint-Clair (bei Caen, Frankreich) und am J.E.S. Julio Caro Baroja in Algorta-Getxo (bei Bilbao, Spanien) gewesen waren, fand nun der Gegenbesuch der französischen und spanischen Austauschpartner  statt.

Die Projektwoche begann sportlich in multinationalen Teams. Anschließend tauschten die Schülerinnen und Schüler in einer ersten Workshoprunde Ergebnisse aus, die sie seit der letzten Projektwoche erarbeitet hatten: Welche Ereignisse in der Geschichte der europäischen Union erscheinen besonders wichtig? Welche Bedeutung haben konkrete Ereignisse für die im Projekt vertretenen Länder? Am Nachmittag fiel der Startschuss für die zweite Runde von Workshops, in denen es galt, Meilensteine der europäischen Vereinigung kreativ umzusetzen; als Theaterstück, in Form von Comics oder Fotogeschichten, als Alternative zur Europa- Hymne. Ein Interview-Workshop spürte dem europäischen Bewusstsein in der Garbsener Bevölkerung nach. Ergänzt wurde die Workshop-Arbeit durch Exkursionen nach Hannover und Hamburg. Den Abschluss der erfolgreichen Projektwoche bildeten die Präsentationen der Workshop-Ergebnisse sowie der National evening, in dem sich jedes Land spielerisch und musikalisch vorstellte und zum Mitmachen einlud.

Das Fazit der Schülerinnen und Schüler des Johannes-Kepler-Gymnasiums fiel ausgesprochen positiv aus. Die Erfahrungen, die in dieser zweiten Woche gesammelt wurden, tragen zu der Überzeugung bei, dass es sich auch auf persönlicher Ebene lohnt, den gemeinsamen europäischen Weg weiterzugehen.

Europaprojekt 2012/2013 - Schülerberichte Garbsen 2013

Getting started: Sports and icebreaking activities

 

 

 

 

Ice Breaking Activity ( IGS Garbsen )

 

Am Montag, dem 11. März 2013 trafen wir uns morgens in der IGS Garbsen. Dort betraten wir die Sporthalle und sahen zum ersten Mal die komplette Gruppe (also auch die Franzosen) da wir das Wochenende mit unseren direkten Austauschpartnern verbracht hatten. Franzosen, Spanier und Deutsche waren nun alle auf einem Platz vereint. Diese multikulturelle Situation weckte in uns allen eine Vorfreude darauf, die anderen kennen zu lernen.

Nachdem wir uns umgezogen hatten, wurden uns die Spiele erklärt, die wir an diesem Vormittag spielen würden. Völkerball, Basketball, Hockey und Multiball standen auf dem Spielplan!

Wir wurden in Gruppen eingeteilt, bei denen sich grundsätzlich mindestens eine Person aus jedem Land befand. So trafen sofort am Anfang Franzosen, Spanier und Deutsche aufeinander und formten ein Team. Man wurde von seinen Mitspielern freundlich behandelt und die anfängliche Schüchternheit verflog mit dem Spiel mehr und mehr.

Obwohl manchmal ein Chaos herrschte, fand jeder Spaß an der Sache und gab sein Bestes. Mussten wir für einen Moment nicht spielen, gingen wir in einen sogenannten Gemeinschaftsraum, in dem wir auf andere trafen. Dort sollten wir Steckbriefe über unsere Mitspieler ausfüllen, um einander besser kennen zu lernen. Dieser Plan ist hervorragend aufgegangen! Alles in allem haben uns diese so genannten ’Ice-Breaking-Activities ’ große Freude bereitet und gut dabei geholfen, eine Basis für eine neue Freundschaft zu entwickeln.

 

 

 

 

 

Workshops

 

 

 

Workshops – Vereint kreativ

 

 

Nach dem sportlichen Kennenlernen wurden wir in kleine Gruppen eingeteilt und haben unser Vorwissen über Europa zusammengetragen. In sechs Arbeitsgemeinschaften haben wir kreative Vorschläge für einige Europa betreffende Projekte gesammelt, wie z.B. einen gemeinsamen Feiertag oder eine neue Hymne für Europa. Eine andere Gruppe hat zusammen mit Spaniern und Franzosen ein äußerst interessantes und höchst unterhaltsames Theaterstück einstudiert.

In den Workshops Photo-Love-Story, Cartoon und Interview arbeiteten die Teilnehmer die europäische Identität heraus.

Vor allem in den Workshops Photo-Love-Story und Cartoon ging es um Kreativität und die Gemeinsamkeiten/Unterschieden der verschieden europäischen Kulturen.

Bei der Photo-Love-Story ging es um die Liebe zwischen einem Spanier und einer Deutschen, die trotz der kulturellen Unterschiede und der geographischen Lage ein glückliches Ende fand. Daraus haben wir geschlossen, dass die verschiedenen Kulturen Gemeinsamkeiten aufweisen und daher gut zusammen Leben können.

In der Cartoon-Gruppe malte man einzelne Szenen, die die geschichtlichen Ereignisse der Europäischen Union verbildlichen sollten. Es wurden zum Beispiel das Schengenabkommen oder die Zeitspanne zwischen dem zweiten Weltkrieg und der Gründung Europas in Form eines Cartoons dargestellt.

Dadurch bekam man einen tiefen Einblick in die Geschichte Europas, welcher uns ein tiefer gehendes Verständnis vermittelte.

Die Interview-Gruppe entwarf einen Fragebogen, mit dessen Hilfe verschiedene Bürger Garbsens bezüglich der Europäischen Union befragt wurden. Beispielsweise handelte es sich um die Fragen, wer Europa repräsentiert oder um die Bitte um eine eigene Stellungsnahme zur  europäischen Währung. Die Auswertung ergab, dass bei die Mehrheit der Bürger ein positives Bild von Europa hat, und dies trotz bestehender Wissenslücken über Europas Vergangenheit.

 

Alle Gruppenergebnisse wurden am „National Evening“ vorgestellt und alle anwesenden Europäer haben ihre alte Identität hinter sich gelassen und eine gemeinsame, europäische Gemeinschaft gebildet.

 

 

 

Die Hannover-Rallye

 

Nach den Workshops an unserer Schule am Dienstag wurden wir in sechs- bis siebenköpfige Gruppen aufgeteilt und sind an verschiedene Orte in Hannover gefahren. Dort haben wir von den GSG-Schülern, die für die Organisation zuständig waren, Aufgabenzettel bekommen. An manchen Orten mussten wir Fragen beantworten, an anderen verschiedene Aufgaben erfüllen. So mussten die einzelnen Gruppen zum Beispiel den Haupttreffpunkt in Hannover am Kröpcke herausfinden oder eine Flasche mit dem Wasser aus dem Maschsee füllen. Ein Schüler hat am nächsten Tag sogar aus Versehen das Wasser aus dieser Flasche getrunken. Zu anderen Orten, die wir besuchten zählten: die Markthalle, die Marktkirche, der Ägidientorplatz, die Oper, das Sprengelmuseum, das Hotel Luisenhof, das Rathaus und der Ernst-August-Platz. An jeder Station standen zwei GSG-Schüler, die kontrolliert haben, ob wir die Aufgaben erfüllt hatten und uns etwas über den jeweiligen Ort erzählt haben. Die meisten von uns haben so einfache Weise etwas über Hannover gelernt. Am Ende haben wir uns alle am Kröpcke wieder getroffen. Da die Rallye bei dem kalten und windigen Wetter ziemlich anstrengend war, haben wir danach mit unseren spanischen Austauschschülern in einem warmen Café Waffeln gegessen.

 

 

 

 

A national trip to Hambourg

 

Am Mittwochmorgen haben wir uns alle zusammen um 9 Uhr am Hauptbahnhof Hannover versammelt und sind mit dem Metronom nach Hamburg gefahren Nachdem wir in Hamburg angekommen waren, haben wir uns das Museum der Speicherstadt angeguckt. Wir haben eine Menge interessanter Details über die Geschichte der Speicherstadt erfahren. Gegen 14 Uhr sind wir dann alle zusammen essen gegangen. Anschließend waren wir in Kleingruppen einkaufen. Wir denken, wir haben den anderen Nationalitäten auf diese Weise einen guten Einblick in eine besondere Stadt Deutschlands geben können.

 

Zudem gab es während der Zugfahrt nach Hamburg eine schöne Begegnung mit anderen Mitfahrern: Sie unterhielten sich über unsere Gruppe. Einer fragte seinen Mitfahrer, aus welchem Land diese Gruppe wohl käme, denn in dieser spräche man scheinbar Spanisch, Französisch, Deutsch und  Englisch. Sie konnten sich somit kein klares Bild von uns machen und kamen zu dem Schluss, dass wir wohl waschechte Europäer seien!!! Wie schön; wir haben das Ziel des Projektes für Außenstehende und wohl auch für uns selbst vollkommen erreicht!

 

 

 

 

Presenting the workshop results

 

 

 

Final Highlight: The national evening

 

 

 

 

Der National evening

 

Der National-Evening war die Kirsche auf der Sahne der Torte, die unsere Woche ausmachte. Es war ein wundervoller Abend mit Gelächter, Gesang und neu gefundenen Freunden. Wir haben zusammen als Europäer ein Fest veranstaltet, das die Nationalitäten jedes einzelnen vergessen ließ und uns als Freunde zusammenbrachte. Begonnen hat der Abend mit der Rede der Gastgeberin, der Schulleiterin des GSG’s, Frau Vogt, die nochmals die Wichtigkeit hinter der Freundschaft unter Europäern verdeutlichte. Nach dieser Rede schritten wir zum Buffet und genossen Köstlichkeiten aus verschiedensten Kulturräumen unserer Welt, die in Küchen der Garbsener Schüler gebraten, gekocht und vorbereitet wurden. So aß man nicht nur französische, deutsche oder spanische Spezialitäten, sondern auch Fingerfood aus Nationen, die fern unseres schönen Europas liegen! Was auf das Buffet folgte, war Spiel und Spaß für alle. Es wurde nicht nur Projektarbeit vorgestellt, wie z.B. die von den Schülern umkomponierte Europa-Hymne, sondern auch Rätsel und Wettstreite unter den jeweiligen Nationen, die von Europa und seiner Kultur handelten und jedem Neues über die Nationen näher brachten, durchgeführt. Die Schüler haben zudem untereinander, ohne ihre jeweiligen Lehrer, etwas vorbereitet, um den anderen ihre Kultur näher zu bringen. So wurde auch getanzt. Die deutschen Schüler zeigten den anderen, wie man das „rote Pferd“ tanzt, und die Franzosen den „Harlem Shake“ ihrer Nation. So alberten alle herum, aber wir alberten zusammen, und das zeigt bereits, dass wir nicht alle so verschieden sind, wie es auf den ersten Blick scheint. Man saß als Deutscher auch nicht an dem Tisch mit den Deutschen, sondern mit Personen jeder Nation und weiterführend mit neuen Freunden.

 

 

 

Freizeitaktivitäten

 

Der Samstag war unser erster gemeinsamer Tag. Wir starteten vormittags vom Endpunkt Garbsen, in der Hoffnung, den Zoo Hannover besuchen zu können. Leider war es sehr kalt und regnerisch und wir haben uns somit für einen Besuch des Sealifes entschieden. Dort hielten wir uns mittags für eine gute Stunde auf. Weil der Tag noch lang war, haben wir daraufhin mit den Spaniern Hannover besichtigt, waren gemeinsam essen und shoppen. Dafür haben wir uns aufgeteilt. Einige von uns waren in der Ernst-August-Galerie.

 

An zwei Abenden waren wir gemeinsam mit den Spaniern im Spazzo in Garbsen. Dort konnten wir uns gut über das am Tag Erlebte austauschen und uns unterhalten. Beim ersten Mal, also am Samstagabend, war es eine gelungene Abrundung des Tages und die ganze Zeit sehr lustig. Als wir jedoch am Donnerstagabend dort waren, nutzten wir diesen als eine Art Abschiedsabend und die Stimmung war dadurch verständlicherweise ein wenig bedrückt, da die Spanier am Freitagmorgen leider schon zurückfliegen mussten.

 

Der Sonntag stand jedem zur freien Verfügung. So haben manche den Erlebniszoo Hannover bzw. das Sealife besucht, andere den Zirkus Flic Flac und wieder andere schauten gemeinsam Fußball. Die AustauschpartnerInnen verbrachten also viel Zeit gemeinsam und wuchsen sich gegenseitig ans Herz.

Am Montag machte sich die deutsch-spanische Schülergruppe nach den Workshops zum Pferdeturm nach Hannover auf, um Schlittschuh zu laufen.

Die Spanier, die so große Eisflächen und die niedrigen Temperaturen größtenteils nicht gewöhnt waren, tollten voller Freude über das Eis, wie Lämmer, die ihre ersten Schritte auf frischem Wiesengrün tun.

Die meisten lernten sehr schnell und bald schon jagten Deutsche Spanier und Spanier Deutsche. Es bildeten sich Gruppen, die als Kette gemeinsam fuhren und lachende Gesichter passierten taumelnde Anfänger, die nicht ganz so schnell waren.
Auch der ein oder andere Sturz konnte uns den Tag nicht verderben.
Gegen Ende stürzte ein Spanier dann allerdings doch auf die Nase, welche ihm auch trotz fließenden Blutes nicht den Spaß verdarb.

Aber Hey; zehn Prozent Schwund sind noch im Rahmen!

Zum Glück war die Nase auch nicht gebrochen und die Gruppe war am Mittag des folgenden Tages wieder komplett sowie froh und munter.  

 

Europaprojekt 2012/2013 - Bilbao, November 2012

 Auf der Suche nach der Identität

 

 

 

 

„Ich habe sehr viel gelernt.“

„Es war ein unvergessliches Erlebnis.“

„Eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.“

 

So bewerten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Schülertreffen, das im Rahmen des aktuellen Comenius-Projekts vom 12. bis 18.11.2012 im spanischen Baskenland stattfand. Nach ersten Kontaktaufnahmen via Internet während der Herbstferien reisten siebzehn gespannte Schülerinnen und Schüler des 10.Jahrgangs des Johannes-Kepler-Gymnasiums mit ihren Lehrern, Herrn Brehmer und Herrn Dr. Deseke, zu ihren Partnern in Algorta (Getxo), im Großraum der Stadt Bilbao. Vom herzlichen Empfang durch die Gastgeber an der Partnerschule, der IES Julio Caro Baroja, bis zum spätsommerlichen Wetter an der Küste der Biskaya, der Rahmen stimmte für die Projektarbeit an einem durchaus sperrigen Thema: Welches Konzept von nationaler Identität haben unsere Schüler, jeder für sich? Diese  Reflexion hatte jeder Teilnehmer vor der Reise zu leisten. Welche Konzepte haben Ihre Mitmenschen? Entsprechende Umfragen wurden durchgeführt.

 

In Spanien, im binationalen Austausch mit den Gastgebern begann ein fruchtbarer Vergleich   der Konzepte von nationaler Identität. Deutsche und Spanier erfahren, dass sie vieles gemeinsam haben: Sie selbst sehen sich anders als andere sie sehen, Eigensicht und Fremdsicht decken sich nicht. Regionale Eigenheiten überlagern nationale Identitäten, Basken haben ihre eigene Sprache und Kultur und betonen Unterschiede zu Spanien, aber auch Norddeutsche finden sich nicht in manchen süddeutschen Traditionen wieder.

Auch bezüglich der jüngeren Geschichte wurden Gemeinsamkeiten gefunden. So erkannten die Schülerinnen und Schüler durchaus geschichtliche Parallelen durch  die Diktaturen, die ihre beiden Länder erlitten hatten. Bei den Auswirkungen, die diese jedoch auf das gegenwärtige gesellschaftliche Leben haben, wurden auf beiden Seiten durchaus überraschende Unterschiede festgestellt.

Ergänzt wurde die Workshop-Arbeit durch gemeinsame außerschulische Aktivitäten. Hier und im Leben in den Gastfamilien wurde das theoretisch Erarbeitete im Alltag erlebbar.

 

Am Ende der Woche fiel der Abschied schwer. Das Wiedersehen ist aber geplant. Im März 2013 werden in Garbsen Schüler aus Frankreich, Spanien und Deutschland zusammen kommen und die begonnene Arbeit abschließen. Zugleich steht ein Jubiläum auf dem Programm: Das Comenius-Projekt feiert seinen 20. Geburtstag.

 

Europaprojekt 2012/2013 - Schülerberichte Bilbao 2012

Workshops

 

Während der gesamten Woche hatten wir drei verschiedene Workshops. In dem ersten Workshop, welcher stattfand, nachdem wir bereits einen Nachmittag und eine Nacht in den Familien verbracht hatten, stellte jeder Schüler seinen Austauschschüler vor.

 

 

Während des zweiten Workshops hielten die Schüler vorbereitete Referate über ihre Identität, ihre Heimat, die Kultur, Feste und Essgewohnheiten. Danach wurde über die Ergebnisse diskutiert und besprochen, was erwartet, überraschend und nicht genau verstanden wurde. Auffällig waren die Unterschiede zwischen den Festlichkeiten und die unterschiedlichen Essgewohnheiten. So wird in Spanien mehr Wert auf Fasching und Ostern gelegt und gegessen wird dort abends erst frühestens um 21:00 Uhr. Als nächstes wurden weitere Referate, diesmal allerdings in gemischten Gruppen (spanisch-deutsch), vorbereitet. Diese befassten sich mit eben jenen Unterschieden und Gemeinsamkeiten.

 

Im dritten Workshop wurden diese dann vorgestellt. Besonders interessant waren die unterschiedlichen Ferienzeiten. So haben die Spanier zwar keine Herbstferien wie wir, dafür aber 2-3 Monate (von Klassenstufe abhängig) Sommerferien. Insgesamt haben sie zusammengefasst 4-5 Monate Ferien im Jahr. Das sind 2 Monate mehr als in Deutschland(!).


Insgesamt ist zu sagen, dass wir sehr viel gelernt haben und noch mehr Spaß hatten.

(Marie Stiller, Joscha Branahl)

 

 

 

 

 

Ausflüge Bilbao

 

Am Donnerstag und am Freitag haben wir uns die schöne Hauptstadt des Baskenlandes angeschaut. Bilbao hat zwei Seiten. Zum Einen die moderne Seite zu der zum Beispiel das Guggenheim- Museum gehört, welches wir am Donnerstag besichtigten und zum anderen die ebenso schöne Altstadt, die ursprünglich nur aus sieben Straßen bestand.

Als wir am Donnerstag mit der sauberen und modernen Metro von der Schule in Algorta aus in die Innenstadt Bilbaos fuhren, hätten wir nicht gedacht, dass es so viele Sehenswürdigkeiten geben würde. Zuerst waren wir auf der Gran Via unterwegs, die Hauptstraße Bilbaos, auf der es viele Geschäfte gibt, die zum Schlendern verlockten. Daraufhin gingen wir an der Flusspromenade in Richtung Guggenheim-Museum, welches durch sein markantes Aussehen ins Auge stach.

Nach einer Freizeit, in der man sich einen Überblick von der Umgebung verschaffen konnte, hatten wir eine interessante Führung durch das Museum, in dem es viele Ausstellungsstücke zur modernen Kunst gab. Nach der Besichtigung machten wir gemeinsam ein Foto vor Puppy, einem Wahrzeichen von Bilbao.

 

 

Freitag fuhren wir erneut nach Bilbao, diesmal in die Altstadt. Dank unseres Austauschlehrers Carlos konnten wir uns in den engen Gassen nicht verlaufen. Obwohl wir während unseres Bummels einigen entgegenkommenden Autos und Lastern nur mühevoll ausweichen konnten, erreichten wir unseren Treffpunkt, das Teatro Arriaga, ohne Schäden.

Nach einer weiteren Freizeit trafen wir uns mit einer Lehrerin am Theater wieder, um von dort aus zur Diputación, einem Regierungsgebäude des Baskenlandes, aufzubrechen. Man gewährte uns Einblick in die vielen prachtvoll geschmückten Zimmer. Vor allem das Büro des Generalkonsuls von Vizcaya war sehr beeindruckend. Die Diputación hatte allerdings auch seine Tücken; es gab viele bequeme, zum Sitzen einladende Stühle, deren Benutzung für uns nicht gestattet war, obwohl wir sehr erschöpft waren.

 

(Christina Koch, Melih Aticioglu, Marc Grebe) 

 

 

Schulleben in Getxo

 

In der Woche vom 12.-16.11.2012 hatten wir die Gelegenheit, das Schulleben in der öffentlichen Schule „IES Julio Caro Baroja“ kennenzulernen. Der Schultag begann um 8:15 Uhr. Da wir in drei Klassen aufgeteilt wurden, konnten manche von uns den Geschichtsunterricht und andere den Englischunterricht besuchen. Wir sind bereits in mit vielen  Schülern gefüllte Klassenräume reingegangen. Sie waren ein wenig kleiner als unsere Klassenräume, dennoch viel lebhafter. Als die Lehrerin in die Klasse gekommen ist, hat sich die Lautstärke nicht viel verändert. Der Englischunterricht begann!

Unsere Austauschschüler haben uns auf Englisch vorgestellt und wir wurden von der Klasse ganz herzlich aufgenommen. Um der Lehrerin auf ihre Fragen zu antworten, mussten wir an die Grenze der Leistungsfähigkeit unserer Stimmbänder gehen. Währenddessen haben die anderen durch Kennlernspiele den Unterricht aufgelockert.

 

(Zuzanna, Sarah, Jasmin)

 

 

Familienleben

 

Das Familienleben in Bilbao, und damit in der spanischen, aber gleichzeitig auch in der baskischen Kultur, ist sehr herzlich: Gleich am Ankunftstag wurden wir von unseren Gasteltern mit zwei Küsschen auf die Wange begrüßt, was wir von unserem Leben in Deutschland gar nicht kennen. Auch wenn ein Teil unserer Gastfamilie nicht unbedingt Englisch sprechen konnte, konnten wir uns irgendwie verständigen und auch Spaß zusammen haben. Im Allgemeinen ging es bei den gemeinsamen Familienessen immer laut, fröhlich und vertraut zu, wobei auch das Essen immer sehr lecker und etwas Neues  war, wie zum Beispiel Tortilla (spanisches Omelett) oder verschiedene Arten von Fisch.

Während wir Deutschen es gewohnt sind, um 19.30h Abendbrot zu essen, gibt es das Abendessen in Bilbao erst ab 21.30h. Dort gibt es dann warmes Essen in 2-3 Gängen, und auch das Lunchpaket, das wir immer mitbekommen haben, war sehr umfangreich und individuell: Zusätzlich zum Keks hatten wir oft auch gebratenes Hähnchen, Sandwich oder auch Omelett und Obst mit.

Beim Frühstück hingegen gab es morgens meistens Toast oder auch Kaffee, beziehungsweise Kakao, in den wir Donuts, Muffins und Kekse tunken konnten, allerdings waren wir um diese Uhrzeit meistens noch satt vom Abendessen.

 

Insgesamt waren wir alle von dem Familienleben in Bilbao sehr begeistert, da wir bis dahin nur von ihrer Herzlichkeit gehört hatten und sie jetzt endlich auch miterleben konnten. Wir alle fanden diese Woche unvergesslich und freuen uns schon auf den März, wo unsere Austauschpartner unser Familienleben kennenlernen werden.

 

Von Jasmin, Jessica und Lisa

 

 

Unsere Freizeitaktivitäten bei unserem Spanien-Austausch:

 

Montag: Bowling

Dienstag: abendliches Treffen mit allen

Mittwoch: Shoppen

Donnerstag: Lasertec, McDonald

Freitag: Shoppen, McDonald, Paintball

Samstag: Surfen, Disco

 

Montag:

Gleich nach der Ankunft bei den Gastfamilien haben sich fast alle noch zum abendlichen Bowlen getroffen. Dort wurden die ersten Gespräche geführt und auch die ersten Kontakte geknüpft.

 

Dienstag:

Nach einer anstrengenden Besichtigung von wunderschönen Stränden haben wir uns alle noch abends in Algorta, dem Stadtteil, in dem unsere Partnerschule liegt, getroffen und sind gemeinsam durch die Stadt Richtung Strand geschlendert.

 

Mittwoch:

Nach dem ersten Schulunterricht und der Stadtbesichtigung sind wir alle noch

Shoppen gegangen. Der Weg dahin war allerdings eine kleine Weltreise, da die Busse gestreikt haben. Dadurch mussten wir durch Wald und Wiesen wandern.

 

Donnerstag:

Nach dem Besuch des Guggenheim-Museums in Bilbao sind wir fast komplett zum Lasertec in Bilbao gegangen und anschließend zu einer Stärkung zu McDonalds.

 

Freitag:

Nach einer weiteren Besichtigung von Bilbao ist ein Teil zum Shoppen und anderer zum Paintballspielen gefahren. Danach waren wir alle noch bei McDonalds und am Strand.

 

Samstag:

Morgens um 10 Uhr sind wir mit Lucas, dem amerikanischen Fremdsprachenassistenten, zum Surfen gegangen. Für alle, die mitgemacht haben, war es ein unvergessliches und wunderschönes Erlebnis. Für den Abschlussabend sind wir bis um 22Uhr in eine spanische Disco gegangen und waren am Ende mal wieder bei McDonald.

  

Alles in allem kann ich sagen, dass unsere spanischen Austauschpartner ein tolles und unterhaltsames Programm geplant hatten. Vielen Dank noch mal dafür.

 

Rieke Kell

Europaprojekt 2011/2012 - Schüler berichten von der 2.Projektwoche

Projektwoche in Hérouville-St-Clair / Frankreich

(Schülerinnnen und Schüler aus Deutschand, Frankreich, Polen)

 

 

Workshops

 

Bei den Kalender-Workshops in Frankreich, bei denen es dabei ging, einen trinationalen Kalender mit den Feiertagen Deutschlands, Frankreichs und Polens zu erstellen, gab es allgemein zwei Gruppen: die eine Gruppe hat sich darum gekümmert, die Kalenderblätter fertig zu stellen, und die andere Gruppe hat sich neue Feiertage ausgedacht und Plakate dazu erstellt. Dabei mussten sich die Schüler der drei Nationen gegenseitig darüber austauschen, was es mit den einzelnen Feiertagen auf sich hat und wie sie gefeiert werden. So wurden dann Kalenderblätter erstellt, die auf der Vorderseite Bilder zu den Feiertagen und auf der Rückseite Erläuterungen dazu haben.

Außerdem gab es einen Fotowettbewerb, bei dem Gruppen, mit Schülern unterschiedlicher Nationen, Fotos zu dem Thema „From war to peace“ machen mussten. Später wurde jeweils ein Bild von jeder Gruppe vorgestellt und danach bewertet. Den ersten Platz bekam die Gruppe mit einem Foto, welches die Situation im Krieg zeigt und wo an der Küste direkt vor dem Wasser „War“ im Sand steht. Die Menschen fliehen in Richtung zum Betrachter, also weg vom Krieg. Das Wasser soll zeigen, dass wir den Krieg „weg waschen“ wollen. Auf dem Bild sind außerdem Menschen unterschiedlicher Nationen. Die Fotos des Wettbewerbes kamen schließlich auch in den Kalender.

 

 

Exkursionen

 

Begonnen hat unser 1. Exkursionstag am Strand in einem 360° Cinema. Dort haben wir uns einen Film über das Kriegsgeschehen an der Küste in Arromanches angesehen und einen Einblick darüber bekommen, wie das Leben für die Menschen und Soldaten im Krieg war.

Daraufhin sind wir zum Strand nach Arromanches gefahren und haben uns bei Regen und Nebel die Stadt angesehen und konnten Souvenirs kaufen.

Danach haben wir uns auf den Weg zu den Landing Beaches gemacht wo wir uns die Cemeteries der gefallen amerikanischen Soldaten angesehen haben. Insgesamt wurden über 10.000 weiße Kreuze für die gefallenen aufgestellt, was sehr berührend war, da man sich erst da wirklich bewusst wurde, wie viele Menschen ihr Leben lassen mussten.

Nach den Landing Beaches sind wir nach Bayeux gefahren und hatten die Gelegenheit uns die Stadt anzusehen.

Einen Tag später haben wir uns auf den Weg nach Caen gemacht. Dort angekommen wurden wir in Gruppen eingeteilt und mussten eine Stadt Ralley machen.  Danach hatten wir die Chance bis Abends shoppen zu gehen. Als die meisten wieder nach Hause gefahren haben sich einige noch zum Laser Tag spielen getroffen.

 

 

National Evening und Icebreaking Games

 

Natürlich gab es in Frankreich auch eine Willkommens- und einen Abschiedsabend, bei dem alle Teilnehmer zusammen kamen und den Abend, nicht wie üblich in Gruppen, sondern gemeinsam verbrachten. Der erste Tag, der Montag, stand im Zeichen vom Kennenlernen. Obwohl wir uns im November schon mal gesehen hatten sollte das „Eis wieder gebrochen werden“. Dazu spielten wir ein paar Team-Spiele und obwohl es manchmal etwas chaotisch war, kam man ins Gespräch und sich näher. Auch mit den Polen, die wir zum ersten Mal gesehen hatten.

Am Abend fand der so genannte National Evening statt, an dem wir französisches Essen aßen, noch einige Spiele spielten und wir uns mehr oder weniger mit den anderen austauschen konnten. Die Polen haben noch Lieder auf Polnisch gesungen. Der letzte Abend sollte eigentlich eher eine Party werden, aber ich persönlich habe ihn auch wieder als National Evening aufgegriffen, da der Umgang unter den einzelnen Nationen nach der Woche lockerer geworden war und man sich dadurch noch besser als zu Anfang austauschen konnte. Wir stellten noch eins unserer Spiele vor, bei dem die Polen und Franzosen Fragen über Deutschland beantworten sollten und, um zu gewinnen, um die Wette rennen mussten, was auch für eine Menge Spaß gesorgt hat. Auch eine Piniata war aufgehängt und, außer in ein paar Situationen, hat man sich gefühlt, als kämen alle aus dem gleichen Land.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass die drei Länder innerhalb einer Woche die meisten Hürden von schwierigen Situationen und Kommunikationsschwierigkeiten überwunden haben und der letzte Abend bewiesen hat, dass zwischen Freundschaften keine Grenzen existieren.

 

 

 

Projektwoche in Garbsen

(Schülerinnen und Schüler aus Deutschland, Spanien, Ungarn)

 

 

Comenius Woche

Wir hatten eine sehr schöne und abwechslungsreiche Woche in Garbsen mit dem Comenius Projekt,   die Spanier sind bereits am Samstag angereist, so dass sie ein schönes Wochenende in den Familien verbringen konnten. So konnte ich meinem Spanier einige typische deutsche Gerichte zeigen. Auf die Frage, was er gerne unternehmen wolle, antwortete er, dass er gerne Schlösser sehen wolle. Sodass wir die Marienburg besichtigt haben. Am Sonntagabend sind wir noch mit einigen anderen Spaniern & Deutschen bowlen gewesen. Die Atmosphäre war, wie auch bei weiteren gemeinsamen Treffen am Abend sehr gut. Am Montag trafen die Ungarn hinzu. Die anfangs etwas angespannte Situation lockerte sich schnell auf und Ungarn, Spanier und Deutsche hatten viel Spaß zusammen. Die beiden Höhepunkte waren der Besuch von Hannover & Berlin, wobei zu bedauern ist, das in Hannover sehr wenig Zeit blieb und man den Gästen kaum alle Sehenswürdigkeiten und Shoppingmöglichkeiten zeigen konnte. Ich denke vor allem im Programmpunkt einer Stadtführung wurde übermäßig gespart. Alles in allem war die Woche jedoch sehr gelungen.

Vitus Benson

 

 

Comenius 2012

Meine Erlebnisse während des Comenius Projektes waren, dass es sehr witzig und interessant ist sich mit anderen Nationen auszutauschen. Da wir in der Woche, in der sowohl die Spanischen als auch die Ungarischen Austauschpartner zu Besuch in Garbsen waren einen gemeinsamen Kalender erstellt haben, in dem wir die verschiedenen Feiertage eingetragen haben, konnten wir einen guten Einblick in die Traditionen der Länder bekommen. Außerdem hat mir an dem Austausch auch gefallen, dass wir sowohl viel Freizeit als auch ein abwechslungsreiches Programm hatten, so waren wir zum Beispiel für einen Tag in Berlin und hatten dort vier Stunden zeit um die für uns wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, wie z.B. das Reichstagsgebäude, der Alexanderplatz oder die Museumsinsel. Was mir auch sehr gefallen hat, war der Tag, an dem wir nach Hannover gefahren sind, da wir dort unseren Austauschpartnern die Stadt zeigen konnten. Mein Fazit des Austausches ist, dass es eine sehr schöne Woche war, in der ich sehr viel Spaß hatte.

Nadine Potyka

 

 

Comenius-Projekt-Eindruck

Mir hat das Comenius-Projekt sehr gut gefallen, weil man mit 2 verschiedenen Nationen gearbeitet hat. Ich fand es vor allem interessant, dass ich manche Ungarn schon kannte, die nach Deutschland gekommen sind, weil ich bei dem Ungarn-Austausch in einer Unterrichtsstunde manche von ihnen vor einem Jahr getroffen habe. Man konnte auch gut mit den anderen Nationen in Kontakt kommen, als wir Spiele wie „Icebreaking“ gespielt haben. Auch die Busfahrt war dazu eine gute Gelegenheit, die wir genutzt haben, um den Spaniern ein bisschen Deutsch beizubringen. Auch wenn manchmal das Programm an der IGS ein bisschen durcheinander geraten ist, war das Comenius Projekt eine gute Chance, mit vielen Leuten Spaß zu haben.

Savannah Welzel

 

 

Mein Bericht

Also ich fand die zwei Wochen sehr aufregend. Es war spannend für mich in ein komplett neues und für mich unbekanntes Land zu fahren ohne zu wissen, was auf mich zukommt. Ich war sehr zufrieden mit meiner Austauschpartnerin und habe mich sehr gut mit ihr verstanden. Das Programm der Woche in Ungarn fand ich teilweise gut, da wir ein volles Programm und dadurch immer etwas zu tun hatten und nie die Frage in den Raum kam, wie wir denn unsere Zeit vertreiben könnten und teilweise nicht so gut, da wir zu viel geschichtliches gemacht haben. Natürlich ist es immer wieder schön, etwas über die Geschichte eines anderen Landes zu erfahren, da man aber sehr erschöpft von dem ganzen Tag war blieb abends nicht viel Zeit um etwas alleine mit den Austauschpartnern zu unternehmen. Das war in der Woche in Deutschland anders. Meiner Meinu ng nach hatten wir  zu viel Freizeit und die Projekte fand ich o.k. Ich finde, dass es uns gut gelang mit den Schülern anderer Nationen in Kontakt zu kommen, da viele von den Austauschschülern gute bis sehr gute Englischkenntnisse hatten und man sich prima verständigen konnte. Man hat auch daran gemerkt, dass es allen leicht fiel Kontakt miteinander aufzubauen, da die Ungarischen Schüler selbstständig die Spanischen kontaktiert haben, was uns auch sehr gefreut hat. Besonders gute Aktivitäten fand ich das von den Deutschen oragnisierte "Wer wird Millionär?"-Spiel und die Kennenlern- und Abschiedsspiele. Alles in allem war ich sehr zufrieden und würde bei Gelegenheit sofort wieder an dem Comenius-Projekt teilnehmen!

Selin Odabasi

 

 

Workshops

Es begab sich zu der Zeit, in der die Teilnehmer des Comenius-Projektes dazu angehalten wurden, einen Kalender zu verfassen, der alle Feiertage einschließen sollte, sowohl spanische als auch ungarische und deutsche. So kam es dazu, dass alle  Mitglieder des Austausches auf die uns bekannten Monate aufgeteilt wurden, auf dass ein Kalenderblatt entstehe, das sowohl ansehnlich sei als auch informativ sei. Zu diesem Zwecke wurde an den Vormittagen zum Arbeiten aufgerufen.

 

National evening

Der National Evening fand am letzten Abend statt. Die spanischen Gäste sangen einige landestypische Lieder. Die Schüler des JKGs hatten ein Quiz mit zusätzlicher sportlicher Aktivität vorbereitet, welches mit vollem Engagement von den Gästen aus Ungarn und Spanien gespielt wurde. Danach wurde ein Tanz von zwei deutschen Schülern vorgeführt. Der Abend klang mit einem gemeinsamen Essen aus.

Katharina und Sebastian

 

 

 

Ausflüge beim Treffen in Garbsen

 

In der Woche vom 12.-16.3.2012 haben wir zusammen mit den Spaniern und den Ungarn zwei Ausflüge gemacht, beide haben uns sehr viel Spaß gemacht. Zum einen waren wir in Hannover, dort haben wir eine Stadtralley  gemacht und mussten einige Fragen beantworten wie zum Beispiel: Was ist „Unterm Schwanz“? oder Wie hoch ist die Fontäne vom Maschsee? Nach diesem Ausflug konnten wir noch in der Stadt bleiben und shoppen gehen oder Ähnliches.

Am Mittwoch sind wir dann mit der gesamten Gruppe nach Berlin gefahren, dort haben wir uns in Gruppen aufgeteilt und sind durch die Stadt gelaufen. Denn wir hatten eine Aufgabe:  „I was here pictures“ vor 5 bekannten Sehenswürdigkeiten machen ( die Berlinermauer (siehe Foto), der Alexanderplatz, das Holocaustdenkmal oder das Reichstagsgebäude. Berlin war für viele die Attraktion der Woche, da die meisten noch nie dort waren.

Nadine Potyka

 

 

 

 

Europaprojekt 2011/2012 - Abschlussbericht

Europa-Projekt 2011/2012

 

Rückblick auf ein erfolgreiches Projektjahr

 

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Europa-Projekts geht ein erfahrungsreiches Jahr zu Ende. Nach den ersten internationalen Begegnungen im November 2011 in Bilbao/Spanien, Budapest/Ungarn und Garbsen, fanden vom 12. bis 16. März die Gegenbesuche statt. Ein  Teil der deutschen Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Berenbostel, der IGS Garbsen und des Johannes-Kepler-Gymnasiums empfingen ihre spanischen und ungarischen Austauschpartner in Garbsen. Zur gleichen Zeit reisten ihre Mitschülerinnen und Mitschüler zu einem Treffen mit ihren französischen Austauschpartnern nach Hérouville-Saint-Clair, an welchem ebenso Schülerinnen und Schüler der polnischen Partnerschule in Września teilnahmen. An beiden Orten wurde parallel gearbeitet.

 

Zuerst wurden die Arbeitsergebnisse der ersten Projektwoche vorgestellt: Welche Feier- und Gedenktage sind in den beteiligten Ländern von Bedeutung und wie werden sie begangen? Anschließend wurden in multinationalen Arbeitsgruppen Vorschläge für neue europäische Gedenktage erarbeitet und in Form von Plakaten dargestellt. Weitere Arbeitsgruppen erstellten einen immerwährenden Kalender, in welchem Monat für Monat, die nationalen Feier- und Gedenktage aller beteiligten Länder in Fotos und informativen Texten aufgeführt werden. Exkursionen zu Orten von nationaler Bedeutung ergänzten das offizielle Programm. In Deutschland waren das Hannovers Stadtzentrum und Berlin mit den Erinnerungsorten an den Holocaust und an die deutsche Teilung und Vereinigung, in Frankreich die Zeugnisse des zweiten Weltkriegs, die Strände der alliierten Landung am 6.6.1944 und die Friedhöfe amerikanischer und deutscher Soldaten.

Ein wichtiges Anliegen des Europaprojekts sind die Begegnung und der Austausch mit Jugendlichen aus anderen europäischen Ländern, das Erfahren von Gemeinsamkeiten und das Akzeptieren. In diesem Sinne lernten die Gäste in Schulführungen und Hospitationen etwas über den Schulalltag ihrer Gastgeber. Eine Stadtrallye machte sie mit dem Lebensumfeld bekannt. In den Gastfamilien lernten sie den häuslichen Alltag kennen. In Kurzvorträgen und Themen bezogenen Quiz und Geschicklichkeitsspielen brachten die Teilnehmer einander ihre jeweiligen Herkunftsländer näher. Sport in gemischten Mannschaften unterstützte den Aufbau eines neuen Gemeinschaftsgefühls.     

Europaprojekt 2011/2012 - Zwischenbilanz

Comenius aktuell: „National Landmarks“ oder - ... was verbindet uns in Europa?

Seit 1993 findet am Johannes Kepler Gymnasium Garbsen das Europaprojekt statt. Im Austausch mit Schülern anderer europäischer Staaten bekommen Schülerinnen und Schüler des JKG die Chance Europa hautnah zu erleben, knüpfen Kontakte und Freundschaften zu den Projektteilnehmern aus anderen Europäischen Ländern und entwickeln ein Gefühl dafür, was es bedeutet Europäer zu sein. In diesem Jahr stammen die  ProjektteilnehmerInnen der 10. und 11. Klassen aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Ungarn und Polen. In Deutschland kooperiert das Johannes Kepler Gymnasium im Rahmen des Projekts mit der IGS-Garbsen und dem Geschwister Scholl Gymnasium Berenbostel.

Was bedeutet "National Landmarks"? Im englischen ist „Landmarks“ ein weitgefasster Begriff. Er lässt sich mit Meilenstein, Orientierungspunkt, Sehenswürdigkeit oder Denkmal übersetzen. Genau in diesem Feld bewegt sich auch die diesjährige Themenstellung. Vor dem Hintergrund eines kriselnden Europas stellen wir die Frage, was Europa verbindet und welche „Landmarks“ das Selbstverständnis der einzelnen europäischen Nationen ausmachen. Dabei stehen im ersten Projektjahr die einzelnen Teilnehmerstaaten mit ihren Gedenk- und Feiertagen im Vordergrund. Ziel ist es, dass die Schüler ein Gespür für die eigene sowie für die anderen am Projekt beteiligten Nationen und deren kulturelles, geschichtliches und nationales Selbstverständnis entwickeln.

 

Auf einem ersten spannenden Treffen in Bilbao, Budapest und Garbsen haben bereits deutsche Schüler die Spanier und Ungarn, sowie französische Schüler die Polen und die Deutschen besucht. Im März steht ein großes Treffen in Deutschland mit ungarischen und spanischen Gästen an, auf dem wir das Thema gemeinsam vertiefen wollen. Parallel dazu treffen sich in Frankreich deutsche und  polnische Schüler mit ihren französischen Gastgebern.

Europaprojekt 2011/2012 - Schüler berichten von der 1. Projektwoche

Crossing Europe - Neues vom Europaprojekt der zehnten Klassen des Johannes Kepler Gymnasiums

Comenius geht in die zweite Runde - schon im März wird das JKG-Garbsen im Rahmen des Europaprojektes spanische und ungarische Austauschschüler begrüßen. Hier gibt es nun endlich die Reiseberichte vom ersten Comeniustreffen des Schuljahres 2011/2012:

 

 

 

Lycée SALVADOR ALLENDE (Hérouville-Saint-Clair) - Johannes-Kepler-Gymnasium (Garbsen)

Am 13.11.2011 um ca. 20.00 Uhr fing die Multi-Kulti-Zeit an - denn da trafen endlich die Franzosen der Lycée SALVADOR ALLENDE (Hérouville-Saint-Clair) in Garbsen ein. Dass nicht jeder vorher ein Bild von seinem Austauschschüler bekommen hatte und es zusätzlich auch noch dunkel war, machte es nicht gerade einfacher den "Richtigen" zu finden, aber am Ende fand natürlich jeder Franzose zu seiner Gastfamilie, die ihn bis zum 18.11 aufnehmen sollte. 
Ihr denkt, die Deutschen, die teilnahmen, sprechen alle Französisch? Tja, falsch gedacht! Verständigt haben sich die Schüler größtenteils in Englisch, einzelne dann eben auch in Deutsch oder Französisch. Und in Teilen kam auch die beliebte Fingersprache zum Einsatz...


Langeweile konnte es kaum geben - ob man unterwegs war, sich über Verschiedenes unterhielt oder an bestimmten Aufgaben für das Projekt arbeitete - es gab immer was zu tun. Das Programm beinhaltete ein gemeinsames Erarbeiten und Präsentieren von Infos zum Thema "Internationale Feiertage", Besichtigungen von geschichtsträchtigen Orten und am Ende natürlich eine Abschiedsparty. Ausflüge gab es einmal nach Hannover, wo eine Stadt-Rallye gemacht wurde und nach Berlin. In Berlin haben sich die Schüler gegenseitig etwas zu den Sehenswürdigkeiten vorgetragen, was sie davor in Gruppen herausgearbeitet haben. 
Allgemein war es eine gelungene erste Runde des Austausches und wir Deutschen sind natürlich schon sehr gespannt, was uns im März in Hérouville-Saint-Clair erwarten wird. 

 

Erika Urbach

 

 

 

Bilbao – Garbsen

 

Am 14.11.2011 machten sich fünf Schüler des JKGs zusammen mit je fünf Schülern der IGS und des GSGs und den beiden Lehrerinnen Frau Lacaio (IGS) und Frau Wiegand (GSG) im Auftrag des Comenius - Projektes auf nach Bilbao. Dort wartete auf uns eine Woche voll Erfahrungen und Spaß.

Am Bilbaoer Flughafen angekommen wurden wir von den beiden spanischen Lehrkräften freudig empfangen. Dann ging es auf zur Schule um unsere Austauschschüler zu treffen. An der Schule angekommen waren wir zunächst die Hauptattraktion für viele Schüler. Dann machten wir uns auf zu unseren Gastfamilien. Ankommen war die Devise.

 

In den folgenden vier Tagen wurde uns ein buntes Programm geboten. So besuchten wir Gernika, Bilbao und das Bilbaoer Guggenheim Museum. Zum Programm gehörte auch die Besichtigung der Suspension Bridge in unserer Heimatstadt Getxo. Dies wurde zu einem kleinen Abenteuer, das uns sogar einen Artikel in einer spanischen Zeitung einbrachte, da der einzige Fahrstuhl auf die 50 m hohe Brücke ausfiel und die gesamte deutsche Austauschgruppe auf der Brücke festsaß. Es dauerte rund 2 Stunden bis sich der Fahrstuhl langsam wieder zu bewegen begann. Dann dauerte es weitere anderthalb Stunden bis alle Schüler und Lehrer wieder heile unten angekommen waren. Auch die Freizeit mit unseren Austauschschülern wurde vielfältig genutzt so zum Beispiel zum Shoppen.

 

Natürlich wurde bei dem ganzen Spaß auch im Sinne des Comenius Projektes gearbeitet. Zusammen mit allen deutschen und spanischen Schülern erarbeiteten wir eine Zeitleiste mit allen spanischen und deutschen Feiertagen, einmal in digitaler und einmal in Papierform. Außerdem wurden zwei Präsentationen zu den Themen Weihnachten und Fasching in Deutschland und Spanien erarbeitet.

 

Alles in allem war es eine schöne Woche mit vielen neuen Freunden und Erfahrungen.

 

Katharina Diedrich

 

 

 

Garbsen - Budapest

Sonntag, der 13.11.2011 22.20 Uhr Hannover Hauptbahnhof: Die lang ersehnte Reise in ein vollkommen neues Land beginnt. Unser Ziel: Ungarn! Nach dem Abschied von unserer Familie stiegen wir, eine Gruppe aus jeweils fünf Schülern des Johannes-Kepler-Gymnasiums und der IGS Garbsen sowie sieben Schülerinnen des Geschwister-Scholl-Gymnasiums mit unseren sympathischen Begleitlehrerinnen Frau Sonnenberg und Frau Hinzmann in den Zug, der uns zwölf Stunden später am Bahnhof Keleti-Pu Budapests ankommen ließ. Und ehe wir unsere Augen nach einem Nickerchen im Zug wieder richtig öffnen konnten, waren wir auch schon angekommen. Die Anspannung stieg, da wir nur ein paar Minuten später von unseren Austauschpartnern emfpangen wurden. Das Comenius-Projekt ging los...

In den fünf Tagen unseres Aufenthalts in der Hauptstadt Budapest haben wir viele verschiedene und abwechslungsreiche Dinge erlebt. Wir besichtigen vielen Museen, erfuhren viel über die Geschichte Ungarns und sahen uns auf einer Stadtrallye wichtige Statuen und Denkmäler an, die bedeutende Momente in der ungarischen Geschichte symbolisieren. Damit die Ungaren auch etwas über Deutschland und die Feiertage hierzulande erfuhren, trugen wir am zweiten Tag unsere vorbereiteten Präsentationen über Weihnachten, Ostern, den Mauerfall 1989 etc vor. Auf den ersten Blick wirkt das bestimmt sehr - wie soll ich sagen - schulisch...  Doch das abwechslungsreiche Programm machte die Woche spannend und die „außerschulischen Aktivitäten“ verschönerten die Woche zusätzlich: Wir gingen gemeinsam Bowlen, in ein Wellnessbad zum Entspannen und in ein Pub zum Chillen. Der absolute Knüller war aber das von den Schülern selbstgewählte "Surprise-Programm", welches uns den letzten Abend im wahrsten Sinne des Wortes versüßte! Wir fuhren in einen Sugar-Shop in einer kleinen Ecke Budapests und schon beim Eingang gingen unsere Herzen auf, Süßigkeiten bis zum Umfallen!

Alles in allem kann man sagen, dass wir nicht nur Ungarn und die Stadt Budapest kennen gelernt, sondern auch richtige Freundschaften geschlossen haben. Für viele von uns war es der erste Austausch und wir hatten Bammel, dass nicht alles so laufen würde, wie wir es uns vorgestellt hätten. Aber im Gegenteil! Wir hatten eine richtig gute Zeit. Der Abschied fiel uns dann umso schwerer. Es flossen Tränen und es fiel uns schwer in den Zug Richtung Heimat einzusteigen. Ein echt komisches Gefühl zu wissen, nicht mehr jeden Morgen von seinem Austauschpartner geweckt zu werden und abends vorm Schlafen gehen ohne Quasseleien einschlafen zu müssen! Jetzt freuen wir uns umso mehr auf den März 2012, da wir in diesem Monat unsere Austauschpartner in Deutschland empfangen und ihnen hier alles zeigen werden! Mal sehen, wie der Abschied dann aussieht...

Selin Odabasi

 

 

 

 

Europaprojekt 2010/2011

 

Im Rahmen des Europaprojekts 2011 fuhr die  Klasse 10c in der Woche vom 4. bis 8. April 2011 nach Metz (Frankreich). Gemeinsam mit Schülern der Partnerschulen in Bilbao (Spanien), Hérouville-Saint-Clair (Frankreich) und Garbsen (IGS und GSG) arbeiteten sie zu europäischen Themen vom 1.Weltkrieg bis in die Gegenwart. Die Schüler hatten sich an ihren Schulen inhaltlich auf das Treffen vorbereitet. Die Organisation und Leitung des Treffens lag bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Centre Robert Schuman (Scy-Chazelles) sowie bei den betreuenden Lehrkräften.

 

Am Anfang stand ein Besuch der Schlachtfelder von Verdun (1914-1918). Die Konfrontation mit den Zeugnissen des Krieges machte die Notwendigkeit der europäischen Einigung fassbar. Im Haus von Robert Schuman in Scy-Chazelles bei Metz erfuhren die Schüler mehr über den Gründungsprozess der heutigen EU und würdigten das Werk dieses Vaters der europäischen Idee. In Luxemburg schließlich besichtigten sie den ehemaligen Plenarsaal des europäischen Parlaments.

 

Neben diesem umfangreichen Besuchsprogramm ermöglichten Workshops und gemeinsame Freizeitaktivitäten den Austausch persönlicher Erfahrungen. In den Workshops reflektierten die Schülerinnen und Schüler die Änderungen der Lebensweise in ihren Ländern seit den Ursprüngen der EU in den 1950er Jahren. Die Ergebnisse dieser Reflexion wurden in kreative Produkte umgesetzt und den anderen Gruppenmitgliedern im Rahmen einer Präsentation im Robert-Schuman-Haus vorgestellt.

 

Kennenlernspiele, Länderpräsentationen und der Abschlussabend waren Gelegenheiten, neue Kontakte zu knüpfen. Viele Teilnehmer hätten diese Beziehungen gerne vor Ort noch weiter gefestigt,  so dass sich die positive Bilanz der Fahrt zusammenfassen lässt mit dem Satz: „Die Woche war zu kurz!“

 

(Text: J. Blanckertz, E. Deseke, Fotos: E. Deseke)

Verdun - Mémorial

Vorbereitung der Präsentation im Workshop

Länderpräsentation der spanischen Gruppe

Europaprojekt 2010/2011 - Schülerberichte

Bobby Car Rennen, Fußballspiel und Singen zur Gitarre fördern Kontakt & Verständigung

Berichte der Teilnehmer des Europaprojektes 2011 von der Fahrt nach Scy-Chazelles bei Metz/Frankreich vom 04. - 08.04. 2011

Die Ermitage Saint Jean - Orangerie

Die Unterkunft

Die fünf Tage unseres Aufenthaltes in Scy-Chazelles verbrachten wir in einem ehemaligen Schloss. Die Anlage bot uns ein wunderschönes Außengelände mit einem begrünten Park und einem idyllischen Burggraben, der neben Kröten auch Fische beheimatete (einer davon war sogar über 100 Jahre alt!). Während der vielen Sonnenstunden, die wir in Scy-Chazelles genießen konnten, hielten sich alle gerne zusammen im Park auf: spielten Fußball (Frankreich/Spanien vs. Deutschland ), sangen zu Gitarrenmusik oder sonnten sich.

Das Chateau

Insgesamt gab es vier Häuser: Orangerie, Château, Escale, Chapel.
Die verschiedenen Nationen wurden auf die Häuser aufgeteilt, sodass wir miteinander in Kontakt kommen konnten. Die Orangerie und Chapelbewohner hatten im Gegensatz zu den restlichen Häusern, zimmereigene Toiletten und  Duschen. Dafür hatten die Château-Bewohner es nicht weit zum Essen, denn die Essenssäle befanden sich in den unteren Geschossen. Im Escale gab es die meisten Zimmer, sodass dort immer die Post abging. Für die gemeinsamen Aktivitäten trafen wir uns im Paul VI, einem großen Raum, ausgestattet mit Tischen, Stühlen, Beamer und, und, und… .
 
Wie in Frankreich üblich gab es zu jeder Mahlzeit Baguette. Ansonsten zum Frühstück als Alternative noch Cornflakes. Mittags wurden wir von nur sechs, sehr hilfsbereiten Angestellten mit viel Fleisch und Gemüse versorgt. Auch abends konnten wir warm essen. Neben Salat als Vorspeise gab es u.a. Pizza. Naschereien kamen nicht zu kurz, denn neben mitgebrachter Nervennahrung fehlte es nicht an Desserts wie Eis, Schokokuchen, Apfelkuchen… .
 

Die Workshops

Während des Comenius-Projektes arbeiteten wir in verschiedenen Workshops, welche sich mit  dem Oberthema Changing Generations in the European Union between 1950s and 2010 auseinandersetzten. Unsere im Vorfeld erarbeiteten Ergebnisse präsentierten wir zunächst in den international zusammengesetzten Workshop-Gruppen. Anschließend verglichen wir die nationalen Ergebnisse und arbeiteten zu gemeinsamen Fragestellungen.
 
Interview zum Workshop School And Education – 1950s –Today
 
1. Waren die Gruppen gemischt?

Die Gruppen waren mäßig gemischt. 
 
2. Wie war die Verständigung zwischen den Nationen?
 
Recht gut, jedoch hing dies von den Englischkenntnissen der Schüler ab. 
 
3. Wie gut war die Vorarbeit?
 
Von Nation zu Nation sehr unterschiedlich. Einige haben sich sehr viel Mühe gegeben, andere eher weniger.
 
4. Wie war das Arbeitsklima?
 
Sehr gut und lustig. Es war toll mit Schülern aus anderen Nationen zusammenzuarbeiten.
 
5. Seid ihr schnell zu Ergebnissen gekommen?
 
Man brauchte seine Zeit um warm zu werden. War das Eis erstmal gebrochen, lief es wie am Schnürchen.
 
6. Hattet ihr in eurer Gruppe Lehrer aus einer anderen Nation? Wie war die Zusammenarbeit?
 
Wir hatten zwei französische Lehrer, die allerdings sehr gut Englisch gesprochen  haben. Sie waren hilfsbereit, haben uns jedoch auch genügend Freiraum gelassen.
 
7. In welcher Form habt ihr euer Thema vorgestellt?
 
Wir präsentierten unser Thema mit Hilfe von zwei Plakaten und einer kleinen Theater-Szene.
 
8. Wart ihr mit der Präsentation zufrieden?
 
Auch wenn sich kleine Fehler einschlichen, war sie für die kurze Zeit, die uns zur Verfügung stand, sehr gelungen.
 
9. Wie ist euer Gesamteindruck?
 
Es hat sehr viel Spaß gemacht und die Arbeit gab uns auch die Möglichkeit, Leute anderer Nationen kennen zu lernen. 
 

Freizeit in Metz

Am Mittwoch, 06.04.2011 sind wir alle gemeinsam nach Metz gefahren und hatten dort ausgiebig Zeit, um die Stadt -bei schönstem Sonnenschein- zu erkunden oder shoppen zu gehen.
 
Die Stadt war sehr schön, es gab dort viele historische Gebäude, wie die große gotische Kathedrale, aber auch große, moderne Bauten - für jeden war etwas dabei.
Im Zentrum von Metz luden viele kleine Gassen mit Boutiquen und anderen Geschäften zum Einkaufen ein.
 
Ab 18:45 Uhr aßen wir in einer bretonischen Créperie. Dort konnten wir zwischen drei verschieden Hauptspeisen und Nachspeisen wählen. Nach dem Abendessen hatten wir noch etwas Zeit, um in der Stadt herum zu bummeln, shoppen konnte man leider nicht mehr, da alle Geschäfte ihre Tore um 19:00 Uhr geschlossen haben.
 

Luxemburg

Am späten Donnerstagnachmittag führte uns der Weg nach Luxemburg. Nach einer 60minütigen Fahrt kamen wir endlich an unserem Ziel an: Dem ehemaligen Europäischen Parlament.
 
Zunächst wurden wir, wie man es vom Flughafen kennt, kontrolliert. Anders als erwartet wurden unsere Pässe nicht kontrolliert und wir durften den Plenarsaal betreten.
 
Dort angekommen begrüßte uns schon ein etwas unfreundlich wirkender Herr, welcher uns anschließend über das Innenleben des Gebäudes und über seine Karriere aufklärte.
 
Danach fuhren wir in die Innenstadt von Luxemburg, wobei wir eine kleine Stadtführung im Bus bekamen. Es war sehr interessant zu erfahren, dass die Luxemburger dreisprachig aufwachsen, und wie modern die Stadt ist. Jede noch so schöne alte Stadtvilla soll in den kommenden Jahren abgerissen werden und durch einen schicken Neubau ersetzt werden. Dadurch bekamen wir allerdings einen Eindruck von einer etwas unechten Stadt. Nur in der Innenstadt, wo wir anschließend Freizeit hatten, stehen noch die alten Stadtvillen.
 
Überraschend war allerdings, dass die Geschäfte in Luxemburg schon um 18 Uhr schließen. Da wir erst ab ca. 17.30 Freizeit hatten, konnten wir nicht besonders viele Eindrücke von den Geschäften in Luxemburg erhalten.
Man kann einen großen Unterschied zu deutschen Städten sehen, weil Luxemburg fast ausschließlich aus modernen Stadtteilen besteht. Zudem ist die Stadt sehr gepflegt und sauber. Seltsam war außerdem, dass nicht nur die Stadt, sondern auch die Menschen einen sehr wohlhabenden Eindruck gemacht haben.
 
Unser Fazit ist, dass die Stadt sehr sehenswert ist. Man sollte nur früher als 17:30 Uhr in der Stadt ankommen, damit man das Stadtleben genießen kann.
 

Farewell Party

Bei der Farewell-Party am letzten Abend cruisten alle Nationen unter mehrsprachigen Anfeuerungsrufen auf Bobbycars um die Wette; ein Rennen das erst nachts um 3h auf den Fluren der Schlafhäuser sein Ende fand.
Der „Europäische Raum“ wurde in eine Tanzfläche umfunktioniert und Franzosen, Deutsche und Spanier feierten ausgelassen ihren gemeinsamen Abend.
Zwischendurch gingen einige Leute an die frische Nachtluft in den Park, fröhlich Stimmen schallten über das Gelände. Es wurde sich ausgelassen unterhalten und international gefeiert.
Sogar die Lehrer wurden ein bisschen lockerer und wir mussten erst um 12 Uhr auf die Zimmer (unserer Wahl?!)