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„Ja, weil es wirklich etwas bringt.“

So lautet die Antwort einer Schülerin der achten Klasse, die an einem zweiwöchigen Matheförderkurs teilnahm. Sie beantwortete damit die Frage, ob sie wieder am KeplerPowerCamp teilnehmen würde oder es anderen empfehlen würde. Nun liegt mal wieder eine Auswertung (107 Fragebögen) vor, sie stammt vom KPC2015. Sie zeigt auf, dass jeder KPC-Schüler im Schnitt zwei Kurse besuchte. Wobei hier gilt: Jeder Kurs geht über vier Tage zwei Stunden am Tag, also deutlich kürzer als ein Schultag! Man besuchte also entweder z.B. Mathe am Vormittag und Englisch am Nachmittag in der ersten Woche oder zwei Wochen lang Spanisch, dafür aber nur vormittags. Die Gruppengröße betrug im diesen Jahr rein rechnerisch 3,4 Schüler, man war also unter sich.

Die Auswertung der Frage, wie man das KPC findet und ob man freiwillig hier sei ergibt folgendes:

  • 35% der Schüler finden die Idee eines KPC sehr gut und 47% fanden sie gut, es fallen sogar Begriffe wie „super“oder „toll“. 12% finden ein KPC ganz in Ordnung, und 4% der KPC-Schüler fanden die Idee des KPC sehr schlecht.

Die Frage, wie zufrieden man den Unterrichtenden war, wurde so beantwortet:

  • 61% der KPC-Schüler berichten begeistert von den Dozenten und vergeben die Note sehr gut. Weitere 34% Schüler fanden ihre Dozenten gut, teilweise mit Prädikat. Lediglich 5% Schüler fanden ihre Lehrkraft nur befriedigend. Besonders gelobt werden, Freundlichkeit, Spaß beim Arbeiten, Begabung zum Erklären, gute Merksätze und die Tatsache, dass die Dozenten sich gut in die Schüler hinein versetzen konnten. Ein KPC-Schüler gab der Lehrkraft eine sechs. Beachtlicherweise wurden die Lehrkräfte also zu 94 % mit sehr gut bis gut bewertet, dies dürfte ein sehr großer Erfolg sein.

Die Frage, ob das KPC einen vorangebracht hat und man Lücken aufarbeiten konnte ist folgendermaßen beantwortet:

  • Der große Teil der Teilnehmer (81%) gibt an, dass ihnen das KPC gut bis sehr gut geholfen hat, und sie Lücken schließen konnten. 11% der Teilnehmer waren mäßig vom Erfolg angetan und 8% stellen fest, dass sie das KPC nicht vorangebracht hat.

An diesen drei Ergebnisse sieht man die sehr große Zufriedenheit mit dem KPC, über dreiviertel der KPC-Teilnehmer würden uneingeschränkt wieder am KPC teilnehmen. Und auch die Dozenten wollen wieder kommen, sie waren von der Motivation, der tollen Atmosphäre und den netten fleißigen Schülern sehr angetan.

Und was hats gebracht? Die Zahlen aus dem vergangenem Jahr zeigen, dass bei 65% eine merkliche Verbesserung stattgefunden hat und 47% sogar die Schulnote verbessert haben. Am meisten bringt das KPC natürlich, wenn man einen zweiwöchigen Kurs belegt. Diese Schüler gehören verstärkt zu denen, die eine Notenverbesserung haben (60%).



Elin Ericson, Despina Omouruli, Franziska Wißmeyer (10. Jahrgang) lernen bei Lara Gildehaus im Mathematikförderkurs.

Ghurucharan Raveendran, Louis Meinert, Silas Dalig und Samuel Kostiuk (6. Jahrgang, Naturwissenschaftsbegabtenkurs) bekommen von Herrn Püttker, dem techn. Leiter der Stadtwerke Garbsen die Stelle gezeigt, wo dem Erdgas der Geruch beigemischt wird (damit man es im Notfall riechen kann).


Bleibt zu sagen, dass das KeplerPowerCamp von S. Seidel im Jahre 2012 überaus erfolgreich ins Leben gerufen wurde und sich seitdem zu einem festen Bestandteil des JKG-Lebens entwickelt hat. Rund 10 % der JKG-Schüler besuchen jedes Jahr zumindest für eine Woche in den Ferien ihre Schule, Schule wird hier als Unterstützer beim individuellen Lernen begriffen. Diesen Charakter spürt man in und nach den Osterferien, alle an der Schule profitieren davon!

Der überwiegende Anteil der Schüler besucht Fördermaßnahmen, um Inhalte nachzuholen, sich auf künftige Themen vorzubereiten und um schlicht die Noten zu verbessern. Diese Aktivität und Initiative wird von der Schule honoriert, eine Teilnahmebescheinigung wandert direkt nach Hause und eine geht in die Schülerakte, selbstredend als positiver Beleg. Einige Schüler wählen aber auch Fordermaßnahmen, die sogenannten Begabtencamps, weil sie Spaß und Interesse an einer vertieften Auseinandersetzung mit produktorientierten Workshops haben. In der ersten Osterferienwoche stehen hier die Klassiker: Deutsch, Mathe, Englisch und Naturwissenschaften zur Wahl und bieten einige wenige interessante Kurse an, die stets ein Produkt im Fokus haben. Im KPC2016 standen z.B. drei Wettbewerbe mit sehenswerten Preisen und großen Unterstützern (Bundesministerien, Volkswagen und Die Zeit) und ein Mathemathik-Zauberlehrgang zur Auswahl, das Angebot wurde gern angenommen. Eine Teilnahme bei Begabtenkursen wird sogar im Zeugnis lobend erwähnt.

Zum Teilnahmemodus gibt es das folgende zu sagen: Schüler von der 6. bis zur 10. Klasse können Deutsch, Mathe und Englisch belegen, Schüler von der 7. bis zur 9. Klasse zudem auch noch die 2. Fremdsprache. Seit dem KPC2016 wird für Sprachlernschüler auch ein spezieller Sprachkurs für Ausländer angeboten. Die Begabtenprogramme wenden sich an Schüler der 6. bis 10. Klasse, auf dem JKG-Homepage wird im Februar stets das aktuelle Programm mit Altersangaben vorgestellt. Grundsätzlich gilt für die Teilnahme, dass die Klassenkonferenzen zu den Halbjahreszeugnissen Schüler vorschlägt, die direkt zu den Zeugnissen von der Schule angeschrieben werden. Im Anschluss daran (ca. Mitte Februar) können sich alle weiteren Schüler gern zu den Kursen anmelden, es gilt hier das Windhundverfahren, die frühe Meldung sichert die Wahl!

Seit dem KPC2015 haben wir die Stadtwerke Garbsen als privaten Hauptsponsor gewinnen können, Dank der tatkräftigen Unterstützung können wir sicher planen und von Jahr zu Jahr das KPC wieder durchführen. Und auch die Stadt Garbsen und die örtliche Sparkasse unterstützt uns seit Jahren ebenfalls verlässlich. Ihnen gilt unser Dank.

Wenn es Fragen und/ oder Anregungen zum KeplerPowerCamp gibt können Sie gern an Ben Bögershausen schreiben: boegershausen@jkggarbsen.de





Die lokale Presse berichtet stets lobend über das KeplerPowerCamp, das einzige Schulferiencamp mit Begabtenprogramm. Hier bilanziert der Rundblick das KPC2016.